Wiederaufbau der "Sunrise"

 

Vorgeschichte:
Schon vor ca. 10 Jahren fiel unserem Jugendleiter bei einem Besuch am Flugplatz auf Dallis Parkplatz ein "Bruch-Rumpf" auf: Unser Sunrise-Rumpf. Die Reste des Prototyps waren aber zu jenem Zeitpunkt noch deutlich besser erhalten...
Nach der Insolvenz der Dallach-Firmen zog die Fa. Scheibe Aircraft GmbH in die Firmenhallen ein und überlies diverse Gegenstände dem Sperrmüll, darunter auch die "Sunrise". In letzter Minute konnte der Rumpf jedoch vom Konstrukteur gerettet werden. Seitdem stand der traurige Überrest verborgen im hohen Gras hinter den Firmenhallen in Heubach und gammelte vor sich hin.
Es sollte allerdings noch gut ein halbes Jahr ins Land gehen, ehe der mittlerweile recht verkommene Rumpf aus seinem Dornröschenschlaf erweckt wurde...

Hier nun die Ereignisse seit Anfang 2007:

2011 International
Das Jahr 2011 war für die Sunrise sehr erfolgreich: Im April erhielt unsere Fliegerjugend die exklusive Einladung, ihren neuen Simulator auf dem Messestand der BWLV-Luftsportjugend zu präsentieren. An prominenter Stelle direkt am Halleieingang platziert konnten während der vier Messetage etliche hundert Messebesucher einen Flug im Sunrise-Cockpit antreten.
Unser Betreuungs-Team war nach der Heimkehr zwar fix und fertig aber auch ziemlich glücklich über den gelungenen Auftritt vor einem europaweiten Publikum. Während der Messe wurden über 30.000 Besucher gezählt.
Der Rest des Jahres war von normalen Einsätzen auf diversen Flugplatzfesten und ähnlichen Infoveranstaltungen geprägt. Teilweise gabs kleinere Schäden wie abgebrochene Schalter im Cockpit oder angeknackste Verkleidungsteile zu beklagen, im Großen und Ganzen verliefen die Einsätze aber ohne große Probleme.
2010 Fertig!
Bereits am Jahresanfang konnte der Simulator einen ersten Härtetest absolvieren: Die Lörracher Segelflieger haben die Sunrise über eine Woche auf einer Regionalmesse dem Publikum präsentiert und konnten überwiegend sehr positive Rückmeldungen geben.
Nachdem der PC noch einige Probleme bereitet hat, haben wir uns entschlossen einen neuen Anlauf mit werksneuen Komponenten zu unternehmen. Der neue PC reicht jetzt von der Leistung gut aus und hat auch noch Reserven. Vorteil: Der erste PC wird in der Libelle unseren bisherigen PC ablösen, sodass wir auch hier wieder up-to-date sind.

Ende Oktober konnten wir die Sunrise erstmals vor einem großen Publikum präsentieren: Segelfliegertag in Ulm. Die Resonanz auf den Simulator war überwältigend. Zahlreiche Piloten konnten sich bei einem virtuellen Rundflug von der Qualität überzeugen.
11.12. Design-Optimierung
Für den Wiedererkennungswert hat die Sunrise jetzt noch ein einzigartiges Design erhalten. Neben den Kennungen "D-MFGH" und einem Anschriftenfeld am Rumpfende wurde auch das Seitenruder mit dem fgh-Logo versehen.
Damit ist die Sunrise weitestgehend fertig. Einige kleinere Arbeiten werden wir in absehbarer Zeit nacheinander erledigen.
Vor den ersten offiziellen Praxiseinsätzen werden wir nun noch den PC vorbereiten und dann eine ausgiebige Testphase starten, bevor die Sunrise endlich auch offiziell einsatzbereit ist.
30.11. Praxistest
Leider war der PC noch nicht fertig bis zur alljährlichen Ausstellung bei Michael Bader in Aalen, doch auch der FluSi-Rechner bietet noch ausreichend Leistung für die Sunrise.
Insgesamt war der Andrang zwar nicht gigantisch, unsere Sunrise war aber dennoch wieder ein Hingucker. Sehr erfreulich ist auch, dass alle Systeme wie üblich absolut problemlos funktioniert haben.
In den nächsten Wochen werden noch die Kennungen und Logos aufgeklebt, dann ist die Sunrise außen komplett fertig. Was dann noch fehlt sind ein paar Frabkleckse im Innenraum und diverse kleinere Dinge im Innenraum, die aber noch Zeit haben.
6.11. Der PC kommt
Dank Brunos altem PC haben wir eine sehr gute Basis für unseren künftigen Sunrise PC erhalten. Philipp hat mittlerweile aus den intakten Komponenten und einem neuen Motherboard einen funktionstüchtigen PC gebastelt, der Dank zusätzlichem Speicherriegel und aktueller Grafikkarte durchaus konkurrenzfähig zu manchem Gamer-PC ist.
Beim heutigen Praxistest während eines Probeflugs hat sich allerdings ein Problem abgezeichnet: Aus unerfindlichen Gründen klappt die Kommunikation mit dem zweiten Joystick noch nicht. Sobald wir hierfür eine Lösung haben, wird das System mit Simulatoren ausgerüstet und das Feintuning kann beginnen!
21.9. heil angekommen!
Auch dieses mal hat unser neuer Simulator seinen Einsatz in Kornwestheim wieder bravourös gemeistert, so dass wir nun wieder weiter an der Fertigstellung arbeiten können.
11.9. nochmal weiß
Aufgrund der unzureichenden Deckkraft und einigen unschönen Stellen hat heute der Rumpf seinen zweiten weißen Anstrich bekommen. Frank und Jochen haben insgesamt zweieinhalb Stunden bis weit nach Einbruch der Dunkelheit lackiert. Dank Neonleuchte und ausreichend Lackierübung in den letzten Wochen, kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen! Die Kontraste zu den Anbauteilen sind weg und der gesamte Rumpf ist jetzt einheitlich glänzend lackiert, sämtliche matte Stellen wurden effektiv überdeckt und sind nicht mehr zu finden.
Mit diesem Tag ist nun auch die Lackierarbeit an der Sunrise abgeschlossen. Uns allen ist da ein Stein vom Herzen gefallen, denn nun ist der Simulator endlich so weit fertig, dass man sich voll und ganz auf die Endmontage konzentrieren kann. Eigentlich wollten wir schon vor zwei Jahren an diesem Punkt sein, doch wie heißt es so schön: Es kommt immer anders als man denkt!
9.9. graue Streifen
Nach den blauen kommen jetzt die grauen Akzente. Heute haben Jochen und Frank nach einigen Kämpfen mit der Abdeckfolie die grauen Streifen auf der Rumpfseite lackiert, damit ist das Design fertig.
Am nächsten Wochenende soll die Sunrise bereits das erste Mal wieder auf Reisen gehen: In Pattonville ist Flugplatzfest!
6.9. blauer Bauch
Am Sonntag haben Frank, Jochen und Peter den Rumpf und die Motorhaube mit der dunkelblauen Design-Farbe gespritzt und man muss sagen: Das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen! Die Blau war genau der richtige Farbton, nicht zu hell und nicht zu dunkel!
Sobald das Grau aufgebracht ist, kann es an die Endmontage gehen!
4.9. Das Design kommt!
Am Freitag hat Frank mittels Badertape mal die groben Verläufe der Designelemente festgelegt und der Rumpfoberfläche angepasst, sodass optisch die "Falten" der Beplankung im hinteren Teil ausgebügelt werden.
Mit viel Fantasie kann man bereits erahnen, wie die Sunrise mal aussehen wird. Endgültig kann man das Design aber erst nach dem Auftragen der Farben beurteilen.
14.8. Fast fertig!
Während der Großteil in St. Johann fliegen war, haben sich Philipp und Alex in der Werkstatt um die Sunrise gekümmert, sodass mittlerweile alles einen weißen Grundanstrich hat. Beim Rumpf werden wir aber wohl nochmal drüber lackieren müssen, hier hats einige kleinere Stellen, die noch nicht gefallen. Zudem sieht man bei genauem Hinsehen auch eine Nouance Farbunterschied zu Motorhaube und Rumpfrücken: Alle Anbauteile sind mindestens 3x lackiert worden und erstrahlen in schönstem weiß!
31.7. Es wird weiß!
Nach diversen Stunden Schleifarbeit sind wir mit dem Ergebnis des Füllerns zufrieden und haben heute mit dem Lackieren der Anbauteile begonnen. Leider hatten wir dabei etwas Zeitdruck, denn bis Philipp den ersten Sprüher aus der Pistole abgab hat es bereits angefangen zu dämmern. Die unangenehmen Nebenerscheinungen bei dieser Tageszeit sind unter anderem viele kleine Tautröpfchen, die sich im Lack verewigen könnten und somit zu hässlicher Orangenhaut führen würden.
Trotz allem hatten wir Glück mit dem Wetter und um neun waren alle Teile weiß, sodass man mal absehen konnte, wie die Einzelteile später wirken. Das Ergebnis des ersten Lackierdurchgangs war sehr zufriedenstellend, denn die Lackierung geht recht problemlos vonstatten und die Farbe trocknet zügig ohne zu verlaufen.
Jetzt bleibt noch zu hoffen, dass der Rumpf ähnlich gut aussieht!
3.7. alles grau!
Der Freitagabend wurde wieder sinnvoll genutzt und Frank hat an der Sunrise noch die letzten verbliebenen Stellen sauber grundiert, sodass jetzt wieder die Schleifer ran dürfen. Alex hat schon mal an der Motorhaube mit dem Schleifen begonnen, der Rest folgt die nächsten Tage.
26.6. Grundierung ist drauf!
Heute Mittag haben wir endlich bei bestem Sommerwetter mit dem Farbauftrag auf den Rumpf beginnen können. Nach gründlicher Reinigung und einigen Sprühern Kunststoffprimer konnten Jochen , Frank und Peter mit der Lackierpistole den ersten Teil der Lackierung auftragen. Neben den Anbauteilen hat auch der Rumpf auf der Unterseite und an den Seitenteilen einen dicken Grundierungsauftrag erhalten.
Sobald die Grundierung des Rumpfs fertig ist, wird nochmal alles fein geschliffen und dann kommt endlich die Farbe ins Spiel!
Es ist auch faszinierend zu sehen, wie viel eine gute Vorarbeit wert ist, denn wenn man z.B. die Motorhaube begutachtet, wird man kaum noch Hinweise auf den zusammengebastelten Unterbau erahnen können.
19.6. Lackierfertig
Nachdem in den letzten Wochen nochmal einige Stunden Schleifarbeit in die einzelnen Teile investiert wurde, kann in den nächsten Tagen mit dem Lackieren begonnen werden. Die Farben von Michel sind schon da. Der Farbauftrag soll folgendermaßen aussehen: Kunststoffprimer, 2K-Grundierung, 2K-Decklack und ggf. noch Klarlack.
29.5. Nochmal schweißen!
Heute haben Alex, Philipp und Frank das Höhenruder mal Probehalber angehalten und die künftige Größe festgelegt. Entgegen der ursprünglichen Größe muss das Höhenruder für den Einsatz in der Sunrise einiges an Spannweite einbüßen. Das ist nötig, um einerseits alles fest montiert auf dem Hänger verstauen zu können, andererseits sollen die Proportionen auch erhalten bleiben.
Nach dem Ablängen mittels Flex wurde gleich alles wieder zusammengebrutzelt. Problematisch war vor allem die dünne Wandung der Röhrchen am Ruder und der Flosse.
15.5. Absage
Mittlerweile ist es leider spruchreif: Das Flugplatzfest 2009 wird ausfallen müssen. Das hat auch Auswirkungen auf die Sunrise-Planung: Einerseits brauchen wir keinen Stress machen, andererseits fehlt uns somit aber auch die Präsentationsplattform für den fertigen Simulator.

Indes geht der Bau in großen Schritten weiter: Die Schleif- und Spachtelarbeiten nähern sich dem Ende, allerdings dauert alles etwas länger als geplant: Immer wieder tun sich auf fast fertigen Teilen unschöne Löcher und Dellen auf, die einen effektiven Fortschritt der Arbeiten verzögern.

Am Rumpfrücken wurde noch eine Aussparung angebracht, hier soll das Höhenruder wieder seinen Platz finden.

25.4. Designideen konkretisieren sich
Nach der AERO hatten wir ja bereits die ersten vagen Ideen, wie unsere Sunrise aussehen soll. Geplant war ein einheitlicher Grundfarbton und das Design wollten wir kleben.
Nach einigen Überlegungen sind wir mittlerweile aber der Ansicht, dass es besser ist, alles zu lackieren. Zwar nehmen wir uns die Möglichkeit, das Design später ändern zu können, dafür dürfte der Simulator-Anstrich deutlich robuster sein. Das Problem mit abgekratzten Bäbbern haben wir an der Libelle schon lange und die Sunrise soll da etwas wartungsfreundlicher werden.
Frank hat sich jetzt im Laufe der Woche Gedanken zum Design gemacht und eine sehr gute Vorlage bei Cessna gefunden: Vor einiger Zeit kamen die eleganten Columbias ins Programm der Amis und diese Flitzer haben ab Werk eine sehr ansprechende Lackierung. Interessant: Bei Cessna kann man auf der Homepage die Designs nicht nur ansehen, sondern auch mit verschiedenen Farben experimentieren.
Seit heute steht fest, dass unsere Sunrise einen dunkelblauen Bauch bekommen soll, der sich auf der Seite wellenförmig fortsetzt. Das i-Tüpfele bilden zwei elegante Design-Streifen in grau, die den Übergang zur weißen Grundfarbe bilden.
17.4. Endlich tut sich mal was!
Nachdem die letzten drei Monate überwiegend von der Arbeit an den Fliegern bestimmt waren, haben wir nun langsam mal wieder etwas mehr Zeit für die "Sunny". Ja, klingt vielleicht nach Kuscheltier oder ähnlichem, aber so wies momentan aussieht ein Namensvorschlag, der Potenzial hat - mal sehen, wie die Sunrise heißen wird!

Nach dem Verkauf von ASW 20BL und LS-4 haben wir in der letzten Zeit unsere neue LS 8-18 in Empfang genommen, bevor an der ASK 21 noch eine 3000h-Kontrolle zu erledigen war.
Heute war also endlich mal wieder Zeit, was zu tun und deshalb haben wir jetzt auch kräftig rangeklotzt. Frank hat den Rumpf an den Kanten entgratet und abgerundet, Philipp hat sich nochmals dem Finish der Motorhaube gewidmet. Es ist kaum vorstellbar, wie oft die Eigenbau-Haube gespachtelt werden muss, um eine brauchbare Oberfläche zu erhalten. Jetzt dürften es zehn Mal gewesen sein und von Segelflieger-Finish wird man trotzdem weit entfernt sein, braucht man aber auch nicht.

Design-technisch haben wir nach der AERO 09 in Friedrichshafen auch genaue Vorstellungen: Diamonds Flugzeuge sind von jeher immer mit Folie beklebt worden und uns hat es eine DA 40 sehr angetan. Folienfinish war für uns sowieso erste Wahl, denn dank Michael Baders Folienplotter sind für uns auch komplexe Formen kein Problem, zudem beschränkt sich der Lackieraufwand auf die Grundfarbe und Klarlack.
Geplant ist die Lackierung bis spätestens Ende Mai, denn die Witterung sollte halbwegs passen und wir werden jede Rumpfseite einzeln lackieren müssen. Genügend Lackierer-Anwärter stehen zur Verfügung, fehlt also nur noch die Farbe!

23.1. Wenig Zeit
Nachdem nun auch der Vorstand massiv Druck macht, um die Werkstatt zumindest wieder halbwegs ordentlich aussehen zu lassen, haben wir uns heute Mittag dazu entschlossen, die Bude wieder auf Vordermann zu bringen. Konkret wurde ab 16Uhr die Metallwerkstatt gründlichst umgekrempelt und alles rund um die Sunrise sortiert und zusammengeklaubt.
Bis um 21Uhr haben Philipp, Alex, Jochen, Manu und Frank die zweite Hälfte der Metallwerkstatt sehr sauber aufgeräumt, um hier in Zukunft Platz für den Libelle-Hänger zu schaffen. Zeit für Arbeiten am Simulator selber blieben leider nicht, dafür wurde mit dem Aufräumen der GFK-Rollen nun auch symbolisch die "Bautätigkeit" am Simulator abgeschlossen. Was nun noch folgt ist reine Schönheitsarbeit!
16.1. Nassschliff
Ja, mal wieder ein Wort mit drei 's'! Es ist nun endlich so weit, dass mit dem Nassschliff der Verkleidungsteile begonnen werden kann. Die Motorhaube hat heute den Anfang gemacht und wurde daraufhin an einigen Stellen nochmal nachgespachtelt. Der Rumpfrücken konnte nun auch gespachtelt werden, zumindest an einigen Stellen. der Rest ist sehr glatt, es handelt sich ja um ein negativ laminiertes Teil.
Parallel zu den fortschreitenden Arbeiten überlegen wir uns momentan auch immer noch, was man noch machen könnte. Einige Ideen hier mal zur Übersicht: Das Höhenruder könnte wieder angebracht werden, um das Rumpfheck sauber abzuschließen; Ein Einstiegstritt könnte die Form von Flächenstummeln bekommen. Allerdings ist sowas recht schwer zu realisieren. Außerdem soll noch irgendwo ein "Connection-Port" eingebaut werden, um den Simulator mit der Außenwelt via LAN- und USB-Kabel zu verbinden.
Was davon wie realisiert wird ist noch nicht klar, soll sich aber in den nächsten Wochen entscheiden.
2.1.

 

 

 

 

 

 

 


2009

Ein gutes Neues!
Ja, man kanns kaum glauben, jetzt basteln wir schon im dritten Jahr an der Sunrise und der Rumpf wird einfach nicht fertig! Nochmal zur Erinnerung (man könnte auch einfach ca. 1km nach unten scrollen...): Im Januar 2007 haben wir die Sunrise entdeckt und im Februar mit dem Bau begonnen. Ab März haben wir mit dem Wiederaufbau zum Simulator begonnen. Ziel: Fertigstellung zum Flugplatzfest 2007.
Im Juli 2007 war dann der Rumpf zumindest grundiert und der fachkundige Betrachter konnte feststellen, dass es sich um einen Flugsimulator im Baustadium handeln könnte.
Die optimistische neue Planvorgabe: Fertigstallung Ende Sommerferien 07. Das Schuljahr 2007/08 begann und die Sunrise war noch immer nicht fertig. Gut. Nochmal überlegen: Fertigstellung definitiv zum Jahresende! Von wegen... Zur Baderschen Adventsausstellung war das Gerüst noch immer nackt und auch einige Strukturänderungen wurden noch realisiert. Datum der endgültigen Fertigstellung soll zum Jubiläumsflugplatzfest 2008 Anfang Juli sein - zumindest dann, wenn alles klappt!
Das Frühjahr ging für Frank und Markus mit Abitur los und im Anschluss wurde geschafft was das Zeug hielt, aber der Erfolg war noch nicht eingetreten: Zum Fest war die Sunrise technisch komplett fertig, alles funktionstüchtig. Allerdings fehlte das Finish und noch einige diverse kleinere Arbeiten, die hoffentlich recht zügig zu erledigen wären.
Wieder mal ging jetzt ein Jahr zu Ende und mancher treue Leser fragt sich, warum es hier so lange auch keine Änderung mehr gab: Frank macht mittlerweile seinen Zivildienst, Freizeit am Abend gibts hier nicht oder nur sehr selten. Markus studiert seit September in Stuttgart und macht sich wie erwartet auch recht rar in der Werkstatt. Philipp ist mit der 11.Klasse beschäftigt, Alex muss jetzt nach Stuttgart in die Berufsschule und kann auch erst ab 17Uhr. Fehlt noch Dani, der jetzt keine so zuverlässige Taxiverbindung mehr nach Heubach hat und Jochen, der seit Juli wieder in der ZFLS schichtet. Neu hinzugekommen ist Manu Höllmann, aber auch er ist unter der Woche in der Landeshauptstadt mit einem BA-Studium beschäftigt. Man sieht also, unsere Jugendgruppe ist ein bisschen älter geworden und so allmählich schrumpfen die freien Stunden zusammen.
Parallel steht in der Werkstatt momentan noch recht viel Arbeit an den Fliegern und am neuen Duo-Hänger an, so dass die Sunrise definitiv erst einmal noch zurückstehen muss.
Dennoch ist das Projekt für die Jugend noch immer brandaktuell und auch die Arbeit in 2008 ist deutlich sichtbar: Nur noch das Finish und ein passender, leistungsfähiger PC fehlen im Rumpf. Am Hänger sind noch einige kleine Dinge zu tun und das Transport-Zubehör (Plane, Koffer, Kisten) sind noch nicht komplett.
Bevor ich an dieser Stelle wieder einmal ein Datum der endgültigen Fertigstellung nenne, das dann doch nicht eingehalten werden kann, bin ich jetzt vorsichtig und sage nur: Es wird werden! Wir haben den festen Willen, das Projekt möglichst bald erfolgreich abzuschließen. Was man eben merkt, ist dass wir nun vier Scheinanwärter mit Theorie-Bedarf haben und auch das Schul-/Arbeitsleben einiger unserer Mitglieder etwas mehr Platz einnehmen muss. Das führt natürlich dazu, dass der Bau nicht in Windeseile dem Abschluss entgegen rennt, sondern eben etwas länger braucht. Gut Ding will Weile haben!
Wir hoffen trotzdem, bis zum Flugplatzfest im Juli endlich ein gefinishtes Rümpfle präsentieren zu können und bis zum Jahreswechsel sind dann hoffentlich auch alle kleineren Dinge drumherum abgehakt. Aber wie gesagt, alles ohne Gewähr!
19.12. Es geht dem Ende zu...
...zumindest im Jahr 2008! Noch einmal haben wir uns in der Werkstatt zum schaffen getroffen und dank einiger Restzeit konnte Alex die Motorhaube soweit verschleifen, dass nur noch Spachtelmasse das Finish verbessern kann. Deshalb hat er auch gleich kräftig Spachtel angerührt und auf der Haube verteilt. Mal sehen obs reicht oder ob die Angelegenheit wie bei der Libelle in eine Spachtel-Orgie ausartet...
12.12. Viel Arbeit, wenig Zeit!
So siehts derzeit in der Werkstatt aus. Der Duo hält uns noch auf und nebenher gibts für die scheinreife Jugend noch Theorieunterricht. Insgesamt also wenig Zeit für die Sunrise. Trotzdem haben Manu und Frank heute wenigstens den Propeller noch mit Epoxy-Harz einstreichen können. Das Ziel ist, den Propeller beständiger gegen mechanische Belastungen und Feuchtigkeit zu bekommen.
23.11. Fertig!
Alle Jahre wieder sind wir froh, wenn mit der Baderschen Adventsaustellung Ende November das Jahr abgeschlossen werden kann. Auch wir waren sehr froh, nachdem die Sunrise den eher mäßigen Andrang auch dieses mal unbeschadet überstanden hat.
Zwei Tage lang konnten auch unsere Vereinskameraden den Simulator ausgiebig testen und an und für sich ist das Ergebnis eindeutig: Zwar etwas eng, aber durchaus gemütlich und einfach nur genial!
Zum Abbauen mussten wir erst mal den tief verschneiten Anhänger freiräumen, konnten aber schon sehen, dass die Leimholzwahl richtig war, denn Dank Ovatrol-Anstrich und sauberer Verarbeitung ist das Hängerle wirklich witterungsbeständig!
21.11. Bader'sche Ausstellung
Nachdem es schon im letzten Jahr eine Überlegung wert war, die Sunrise vorab bereits in Aalen bei Badis Adventsausstellung zu zeigen, wollen wir dieses Jahr endlich ernst machen. Im Vorjahr scheiterte das Vorhaben aber noch am herumbaumelnden Kabelsalat. Dieses Jahr ist die Präsentation hingegen mehr als sinnvoll: Bis auf das Finish steht der Simulator ja schon sehr gut da und auch für diese Veranstaltung bei dem überwiegend älteres Publikum anwesend sein wird, ist die Sunrise erste Wahl!
Die Überraschung war heute Abend aber schon beachtlich, da der Rumpf in der für uns reservierten Lackierkabine schon sehr raumfüllend ist und der Größenunterschied zur FluSi-Libelle doch mehr als deutlich heraussticht!
10.10. Weiter gehts!
Nach einigen hektischen Wochen kehrt nun für kurze Zeit wieder etwas mehr Routine in den Arbeitsalltag ein! Mittlerweile haben wir es geschafft, alle Verkleidungsteile ums Cockpit sauber zu verkleben und momentan sind wir mit der Feinarbeit an der Motorhaube und dem Rumpfrücken beschäftigt. Jochen hat sich am Freitag um den Rumpfrücken bemüht und sich einige gute Ideen zur praktischen Verschließbarkeit des Hinterteils gemacht. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: Ein Spant sorgt im hinteren Teil für ausreichend Formstabilität und eine einlaminierte Dachlatte mit Scharnier soll später den vorderen Deckel aufnehmen.
An der Motorhaube hat sich Alex zu schaffen gemacht. Hier ist mittlerweile der Großteil der Nahtstellen sauber egalisiert und das dreiteilige Häubchen wartet jetzt noch auf sein Finish mit Spachtelmasse und danach mit einem schönen Lack.
Parallel dazu wurden einige Kritikpunkte der Konstruktion beseitigt, die uns am Laju-Treff auffielen: Der hintere Coolie-Hat war funktionslos und die PC-Kabel sind durch die freiliegenden Steuerseile gefährdet. Die Kabel sind jetzt mit Kabelbindern sauber fixiert und am Coolie Hat war Gottseidank nur die Sicherungsschraube locker, sodass sich der Hat verdrehen konnte und die Taster somit nicht mehr betätigt werden konnten.
28.9. Sunrise Promo-Tour
Nachdem die Sunrise bereits erfolgreich in Esslingen und Pattonville eingesetzt werden konnte, hatten wir nun endlich nach einigen Monaten mal wieder die Möglichkeit unsere neue Flugmaschine selber zu präsentieren: Am 27./28.9. traf sich die Fliegerjugend aus ganz Baden-Württemberg auf dem Hornberg zum LaJu-Treff. Bereits im Vorfeld war von Philipp Stadel, Jugendleiter FG Lorch und Co-Organisator, die Anfrage gekommen, ob denn nicht unsere Libelle zum "fliegen" am Laju zur Verfügung gestellt werden könnte. Über die Zusage der Sunrise war die Freude auf dem Gmünder "Fliegerberg" natürlich groß und auch wir zogen stolz mit Sunrise den Furtlepass hoch...
Das Aufbauen gestaltete sich allerdings etwas langwieriger als gedacht: Die Spornhalterung auf dem Hänger ist ja noch von der Esslinger Vermietung her nur provisorisch mit zwei Schrauben am Hängerboden gesichert und somit unbeweglich. Das hat den Nachteil, dass der Rumpf in exakter Ausrichtung zur Führung sein muss, um die Sunrise vom Hänger zu bekommen. Nach 15min Kampf hatten wir den Flieger schließlich am Standplatz und konnten - mittlerweile routinemäßig - die Hardware installieren und nacheinander das gesamte System hochfahren und problemlos checken.
Die Zeit bis zum großen Trubel am Mittag und frühen Abend versüßte uns der "Böhmische Traum" und ein deftiges Weißwurstfrühstück in der Gmünder Fliegerhalle mit Wasserkocher und Heubacher Bier!
Während des Mittagprogramms wurde von unserem Angebot rege Gebrauch gemacht und von allen Seiten gab es Lob für die Idee und natürlich auch die Umsetzung. Selbstverständlich war mancher einer auch der Auffassung, "so was bauen wir uns jetzt im Verein auch!". Dazu können wir nur sagen: Nur zu! Bis jetzt sind wir mit unseren Simulatoren fast konkurrenzlos in ganz Deutschland!
26.9. Alles geil und noch heil!
Mittlerweile ist die Sunrise wieder wohlbehalten in der Werkstatt angekommen, nachdem der Simulator aus Esslingen direkt nach Pattonville zum Flugplatzfest gekommen ist. Beides Mal war die Resonanz nach Angaben der Veranstalter sehr gut und man konnte damit genau die erhoffte Zielgruppe ansprechen: alle flug- und technikbegeisterten Jugendlichen und alle Junggebliebenen!
Für uns war darüber hinaus auch wichtig, dass alles wieder möglichst sauber und unbeschadet zurückkommt. Zwar haben wir mit Schäden am Sim gerechnet und auch die Veranstalter haben wir ausdrücklich vorgewarnt, schließlich ist die Sunrise noch nicht fertig. So mussten Esslingen und Hohenasperg einen eigenen PC in das Gepäckfach stellen, da der Libelle-PC auch unterwegs war.
Letztenendes lief alles glatt, die Mieter waren zufrieden und auf den ersten Blick konnten wir keinerlei Schäden an der Struktur und Technik feststellen! So soll es sein!
12.9. spannende Sache!
Kaum zu glauben, aber echt wahr: Abreisgewebe taugt tatsächlich als Bespannung! Nach der ersten Ladung Spannlack vor einer Woche sah die Sache noch recht schlecht aus und wir haben uns ernsthaft überlegt, hier nochmal von vorne anzufangen...
Mittlerweile wurde das Leitwerk 5 mal gestrichen und siehe da: Fast besser als Ceconite!

Neben der Freude über die Leitwerks-Sache gabs aber auch noch jede Menge Arbeit zu verrichten: Die Sunrise hat sich heute nämlich das erste mal außer Haus gewagt. Die Esslinger Flieger haben den noch halbfertigen Simulator für ihr Flugplatzfest gebucht und somit war also Eile angesagt, was die Fahrtüchtigkeit des Gespanns anbetraf. Mit diversen kleineren Improvisationen ist es uns gelungen, die Sunrise sicher auf den Weg zu schicken. Mal gucken, welches Feedback aus Esslingen kommt!

5.9. Spannlack und Exzenter-Schleifer
Mittlerweile haben wir einen Liter Spannlack besorgt und am Freitag wurde schon recht bald damit begonnen, das Seitenleitwerk des Fliegers mit Spannlack zu behandeln. Mittlerweile dürfte auch klar sein, was für ein Material auf dem Gerüst ist: Hartmut Sammet tippt stark auf ein Abreis-Gewebe ohne rote Markierungsfäden. Uns kann aber prinzipiell egal sein, um was es sich handelt, einzig die Spannkraft sollte passen. Da haben wir aber noch gewaltige Zweifel, denn nach drei Anstrichen sieht die Sache noch immer recht labberig aus. Mal gucken, wie es weitergeht.

Nachdem der Spannlack halbwegs angetrocknet war, haben sich Markus und Alex ans verschleifen mit Exzenter und Schwingschleifer gemacht. Immerhin soll die Oberfläche der Beplankung irgendwann mal mit Glanzlack bearbeitet werden...

29.8. Propeller und Hängerfixierung
Bereits am Flugplatzfest hatten wir ja einen kleinen "Pseudo-Prop" angebracht. Allerdings kam von allen Seiten nur Kopfschütteln und uns selbst war die rotierende "Schaumstofflatte" auch nicht gerade recht. Wir haben uns deshalb dazu durchgerungen einen richtigen Holzpropeller an den E-Motor zu bauen: Manu hat sich mit Flex und Säge an ein altes Balsaholzbrett gewagt und einen mustergültigen Propeller mit 1,5m Durchmesser gebastelt.
Mit dieser Latte sieht die Sunrise jetzt viel "echter" aus. Leider müssen wir aber bei der "Idiotensicherheit" abstriche machen: Wenn der Simulator nicht abgesperrt wird und jemand in den Propeller rennt, hat er mit großer Wahrscheinlichkeit eine Beule, denn Holz ist bekanntlich härter als Schaumstoff. Zur Abmilderung soll die Propellernase aber noch mit einem Moosgummi-Streifen überzogen werden und an den Blattspitzen sollen neonrote Streifen für bessere Sichtbarkeit sorgen.

Parallel zum Propeller entstand unter Markus' Regie eine Spornhalterung für den Hänger, die einfach und zugleich absolut robust und sicher ist: zwei Stützen im rechten Winkel zueinander stützen ein Vierkant-Rohr nach zwei Seiten hin ab und leiten somit die auftretenden Kräfte sicher in den Hänger.

22.8. Harz und Pattex
das waren die beiden wichtigsten Dinge an diesem Freitag. Nachdem Markus das Strobelight angepasst und auf Funktion geprüft hatte, konnten Markus, Manuel und Frank mit den Arbeiten fortfahren. Konkret war noch das gesamte Seitenleitwerk zu bespannen und die Cockpitverkleidungen zu fixieren.
Markus und Manuel haben mit Pattex die Bespannung aus dem unbekannten Gewebe, ähnlich Ceconite, auf das Gerüst aufgebracht. Interessanterweise ließ sich die Bespannung aber nur temporär mit Heißluft straffen. Endgültige Spannkraft muss also durch das Lackieren mit Spannlack erzeugt werden.
Punkt zwei waren die Verkleidungen vor den Monitoren. Nach interessanten Fixierungen mit Bader-Band konnte Dickharz und Gewebe von innen angebracht werden, sodass die Teile in Zukunft nur noch mit roher Gewalt entfernt werden können.
15.8. Gute Idee gefragt!
So langsam aber sicher sollte es mal wieder vorwärts gehen. Schließlich liegen uns für Mitte September bereits zwei Mietanfragen vor, die wir gerne zusagen würden. Elementar wichtig ist dafür unter anderem auch eine gute Halterung auf dem Transportanhänger. Probleme bereitet uns in erster Linie noch die Verankerung des Sporns: Möglichst einfach, robust und absolut sicher soll sie sein. Jochen und Frank haben sich jede Menge Gedanken dazu gemacht, ein richtig gutes Konzept fehlt den beiden aber noch.
Am Rumpf ging es jetzt aber schon weiter, denn die Cockpitverkleidungen sind jetzt passend angebracht und warten nur noch aufs Harz!
6.7. Flugplatzfest II
Nachdem am Vortag noch einige Probleme behoben wurden, lief der Sonntag ohne nennenswerte Probleme ab und vor allem nach dem es in Heubach gegen halb drei wie aus Kübeln zu schütten begann, war die Sunrise von allen Seiten umlagert.
Das Abbauen am Abend erledigte die Flugschülertruppe absolut routiniert, sodass die Sunrise jetzt wieder wohlbehalten in der Werkstatt der Fertigstellung entgegen sieht.
Entgegen unserer Erwartungen hat die Sunrise den zweitägigen Marathon ohne jegliche Schäden überstanden, nicht einmal die provisorisch angebrachten Cockpitverkleidungen haben Schäden davongetragen. Aus unserer Sicht ein eindeutiges Gütesiegel für rund anderthalb Jahre Arbeit!
5.7. Flugplatzfest I
Bereits am Mittag war die Sunrise komplett einsatzbereit und während des ganzen Tages DER Publikumsrenner. Regelrecht einsam stand die Libelle daneben...
Allerdings zeichneten sich gegen Abend einige marginale Probleme ab: Zum einen ist die Luftzirkulation im PC-Fach noch nicht optimal und der PC schaltete sich immer wieder mangels Frischluftzufuhr selbst ab. Ein absolut unerklärliches Phänomen konnte man nur noch mit mechanischen Tricks lösen: Im Laufe des Tages haben sich die Ruder umgekehrt, heißt also, alle Ruder die auf Reverse liefen, waren komischerweise wieder auf normale Drehrichtung geschaltet und liesen sich interessanterweise nicht mehr umstellen. Abhilfe schaffte unser Lötkolben, mit dem Frank kopfüber alle Kabel umlötete, sodass ab jetzt alle Ruder von vorneweg richtig herum laufen.
Die Suche nach der Ursache bleib allerdings erfolglos, denn auch beim Libelle-PC traten die selben Probleme auf und auch ein Treiberupdate half nix. Unsere Vermutung ist, dass die Joystick-Platine evtl. bei einem der PC-Abstürze einen "Schuss" abbekommen hat. Allerdings - wie schon gesagt - alle anderen Funktionen laufen wie bisher ohne Störungen.
4.7. Steuerseile und Kleinkram
Heute ging es nochmal richtig Rund in der Werkstatt: Morgen ist Flugplatzfest und die Sunrise musste fertig werden. Als letzte große Aufgabe stand das Einziehen der Steuerseile auf dem Programm. Dank dem Einsatz von Philipp, Dani, Alex, Jochen, Markus und Frank war die Sache recht schnell abgehakt und der Simulator konnte auf den Hänger. Allerdings gab es hier ein Problem: Wenn die Sunrise vorwärts draufsteht, braucht man 2 Leute um die Deichsel anzuheben. Das ist deshalb so, weil die Achse sehr weit hinten eingebaut wurde, denn im Winter soll auch die Dimona damit gefahren werden können und da ist die Lastverteilung nochmal anders. Jetzt haben wir den Spieß eben umgedreht und fahren die Sunrise rückwärts durch die Gegend. Somit liegt die Stützlast unter 10kg.
Morgen wird sich zeigen, ob sich die letzten anderthalb Jahre Arbeit wirklich ausgezahlt haben!
2.7. Kabelbinder en masse
Wie schon gestern sollte es heute um den restlichen Kabelsalat und die restlichen kleineren Arbeiten am Cockpit gehen.
Markus, Philipp und Frank werkelten ab mittag mit vollem Eifer an der Sunrise. Zuerst wurden die restlichen Kabel fixiert und alle Kleinteile wie Lautstärkeregler oder Steckdosenleiste fest eingebaut.
Im Anschluss konnten die ersten Sitzpolster getestet werden. Besonderer Dank gilt hier auch Philipps Mutter, die uns großzügigerweise die Polster angepasst und mit blauem Jeans-Stoff verhüllt hat. Wer jetzt an den bekannten "Jeans-Astir" denkt liegt fast richtig, allerdings wirkt die Sunrise deutlich hochwertiger.
Punkt drei stellte die Steuerung dar, denn die soll am Fest natürlich funktionstüchtig sein. Der Einbau ist auch im vollgestopften Rumpf kein Problem, denn alle Einbauten sind so angebracht, dass die Wartung ohne viel Aufwand möglich ist.
1.7. Heiße Phase
Langsam wirds eng. Noch weinige Tage bis zum ersten großen Auftritt der Sunrise! Aus diesem Grund haben Markus und Frank an diesem Dienstag nach dem mündliche Abi eine Sonderschicht gefahren. Auf der Tagesordnung stand so ziemlich alles, was am Wochenende gebraucht wird. Rein technisch ist die Sunrise ja schon jetzt ziemlich fertig, allerdings sollte der monströse Kabelsalat bis zum Fest dezent versteckt sein. Für diese Aufgabe mussten jede Menge Kabelbinder und Spiralbinder herhalten. Nach etlichen Stunden Arbeit bis in den späten Abend waren dann bereits die meisten Kabel verlegt und auch angeschlossen.
11.6. Hänger mit TÜV!
Endlich ist es so weit! Nach einigen kleineren Arbeiten und einer Abnahmeprüfung beim TÜV kam unser Hänger ohne jegliche Beanstandung, allerdings mit viel Lob für Berthold Heinzmann zu seiner Plakette. Die hält bis Juni 2011.
Dank dem uneigennützigen Einsatz unseres "Urälblers" Berthold haben wir nun einen absolut genialen Transportanhänger für unseren zweiten Flusi. Vielen Dank an Berthold Heinzmann!
6.6. Laminieren fürs Fest
Am Flugplatzfest soll die Sunrise fertig sein. Leider sieht es fürs Finish eher schlecht aus: Alex und Frank haben jetzt die Motorhaube laminiert, allerdings wird es mit den Finisharbeiten etwas arg knapp, denn in den kommenden Wochen haben wir einige Flugtermine am Freitag und so wird die Bautätigkeit wohl ein bissle zurückstehen müssen. Dennoch: Es bleibt dabei, die Sunrise wird technisch komplett fertig werden.
30.5. Motorhauben-Bastelei
Mittlerweile sieht es schon ganz gut aus an der Sunrise. Hauptaufgabe war an diesem Freitag das komplettieren der linken Hälfte für die Motorhaube, denn die fehlt seit Anfang. Das Vorderteil von Wolfgang Sings Haube hat ja bereits am vorigen Freitag seinen Platz eingenommen. Jetzt stellte sich also nur noch die Frage, wie man links vorgehen soll. Folgende Idee erwies sich als denkbar praktikabel: Das "Loch" zwischen Vorderteil und Brandschott wird mit Tonkarton verkleidet und darüber soll dann GFK-Gewebe laminiert werden.
Die nötigen Vorarbeiten haben Frank und Alex jetzt erledigt, in den nächsten Tagen soll laminiert werden.
23.5. Endspurt!
Hänger: Allmählich sieht man ein Ende am Hänger: Thorsten, Peter und der Rest der Mannschaft haben nun damit begonnen alle kleinen Anbauteile am Hänger anzubringen, als da wären, die Rückleuchten und Kennzeichenleuchten, sowie  diverse Kabel.
Nach Planung der Chefingenieure soll der Hänger noch im Mai "TÜV-fertig" sein.

Sunrise:Jetzt nachdem die Beplankung auf dem Rumpf ist und so hält, wie wir uns das vorstellen, ist das schlimmste am Bau überstanden: Die Tage an denen scheinbar "nix" vorwärts geht und man kaum einen Fortschritt wahrnimmt sind jetzt endgültig vorüber.
Ein wenig überrascht waren Alex, Jochen und Frank aber trotzdem, denn dass es so zügig vorangeht hätte am Freitag niemand von den Dreien gedacht. Von sechs bis halb zehn waren die drei damit beschäftigt, die Oberkante zu verschleifen, die Motorhaubenteile anzupassen und zu verkleben. Außerdem konnte Jochen schon die ersten Teile der hinteren Cockpitverkleidung anpassen und Alex hat schon die Bespannung fürs Seitenleitwerk zugeschnitten. Zum Schluss wurde noch der Rumpfrücken für den Einbau der Gepäckklappe vorbereitet.
Das nächste Mal soll die Motorhaube laminiert und die vordere Cockpitverkleidung angepasst werden.

21.5. Beplankung fertig!
Ab sechs trafen sich Jochen, Markus und Frank zum fröhlichen Schaffen an der Sunrise. Mit jede Menge Elan ging es wieder zur Sache: Die letzte Seitenverkleidung stand zum aufkleben an: 500g Harz fanden ihren Weg zwischen Stahlrohre und Beplankung. Zudem wurden erneut jede Menge Nieten versenkt, sodass es jetzt in der ganzen Werkstatt keine einzige gute 3er Blindniete mehr gibt. Dafür hält jetzt auch die letzte Beplankung bombenfest und damit ist allmählich der Endspurt im Sunrise-Bau eingeläutet worden.

Diesmal kam auch das Aufräumen nicht zu kurz: Mit unserer uralten "SORMA"-Putzmaschine haben die drei Bastler nach rund 15 Jahren das erste Mal wieder "nass rausgewischt". Um Mitternacht war dann endlich Schluss und die oberste Schicht Feinstaub vom Werkstattboden entfernt.

16.5. Licht und Harz!
Hänger: Die dunkelgraue "Tarnfarbe" ist jetzt mehr oder weniger trocken und so konnte der Hänger endlich mit dem nötigen Licht versorgt werden. Peter, Bruno, Hebbe, Lorenz und Willi haben sich der Sache angenommen und bereits um acht war das Anschlusskabel sauber in einem Leerrohr am Hänger montiert. Für die Rückleuchten wurden passende Adapter aus Blech gebastelt und wenn alles klappt hat der Hänger spätestens Anfang Juni seinen TÜV.

Sunrise: Ab sechs waren Jochen, Alex und Frank damit beschäftigt, die erste Seitenverkleidung auf den Rumpf zu kleben. Dazu brauchts 500g Harz und genau zehn Gramm Härter. Alles zusammen ergibt eine Rhabarber-Grütze-ähnliche Sulze, die dann mit feinen Baumwollflocken zu "naturtrübem Waldhonig" verrührt wird. Auch die Konsistenz kommt einem harten Honig nahe.
Jedenfalls waren wieder knapp vier Stunden Arbeit nötig, um die Beplankung aufzukleben. Aber immerhin: zwei drittel sind schon erledigt.

9.5. Weiter gehts!
Hänger: Mittlerweile steht der Hänger in der Werkstatt und wartet auf seine Fertigstellung. Heute haben einige fleißige Helfer dafür gesorgt, dass zumindest der Unterboden einen zweiten Farbanstrich in dunkelgrau erhalten hat. Damit ist die Lackier-Orgie soweit abgeschlossen und der Hänger jetzt hoffentlich auch gegen gesalzene Straßen im Winter mehr oder weniger resistent.

Sunrise: Schon um fünf haben Markus und Frank mit den Arbeiten an der Sunrise begonnen. Das Tagesziel: Die untere Beplankung muss heute fertig werden.
Zuerst wurde die Beplankung und auch das Stahlrohrgerüst entfettet. Anschließend bekamen beide Seiten einen feinen Anstrich mit dünnem Polyesterharz als Bindeschicht. Die Klebeschicht, bestehend aus Dickharz wurde mittels einer "Kotz-Spritztüte" aufgetragen und danach also die Beplankung vorsichtig aufgelegt, ausgerichtet und mit 5er Nieten fixiert. Zur endgültigen Fixierung wurden etwa alle 10-15cm 3er Nieten gesetzt.
Insgesamt ging die Aktion recht reibungslos vonstatten, sodass wir voller Zuversicht für die restlichen Teile der Beplanung sind.

23.4. Der Hänger wird grau
Schon recht lang dauerts ja beim Hänger: Bereits im Februar war der Hänger für die Sunrise so gut wie fertig, lediglich der Rostschutz hat noch gefehlt und auch die Lämpchen für die ordnungsgemäße Beleuchtung fehlen noch.
An jenem Mittwoch Abend haben also Philipp, Markus und Frank mit Pinsel und einer Farbe älteren Datums (4stellige Postleitzahl bei der Herstelleradresse) daran gemacht, den Hänger endlich grau werden zu lassen.
Insgesamt vier Stunden und einige Diskussionen um Entsäuerung des Körpers sowie deren Folgen später war dann alles zumindest das erste Mal grau angestrichen.
21.4. Endlich kanns losgehen!
Heute hat Frank endlich unser lang ersehntes Polyester-Harz bei Hartmut Sammet im LTB abholen können. Steffen Baitinger hat uns freundlicherweise einen "Kübel voll" T 30 Harz besorgt. Das T 30 ist nix anderes als der Segelflieger-Schwabbellack T 35, nur eben nicht weiß sondern klar.
Da die Beplankungsteile und der Rumpf schon fertig sind, können wir jetzt also endlich mit dem Beplanken anfangen.
18.4. Den Hänger gibts auch noch...
Ja, ganz richtig, wir haben noch einen Transportanhänger für die Sunrise. der Hänger steht schon seit etlichen Wochen bei Michael Bader in Aalen und wartet auf den Farbtopf. Heute Abend bot sich kurzfristig nun endlich die Gelegenheit, mit den Arbeiten am Hänger fortzufahren.
Alex, Philipp und Frank fuhren deshalb nach Aalen und pinselten die folgenden zwei Stunden zusammen mit Michel den Hänger an. Zum Einsatz kam dabei eine ölartige Grundierung, die schon seit Jahren im Schiffbau eingesetzt wird. Der Vorteil: Das "Öl" haftet fast überall und wird nach 24h trocken, bildet also eine Art Schutzmantel aus, der sehr widerstandsfähig ist.
Nach der Pinselaktion wird der Hänger also demnächst mit der passenden Farbe lackiert und dann wartet nur noch die Elektrik auf den Einbau.
13.4. Alles fertig zum Beplanken
Nach zwei anstrengenden Wochen Abitur haben Markus und Frank eine erste "Auszeit" genommen und sich mittags in der Werkstatt getroffen um das Projekt Sunrise weiter voran zu treiben.
Die Hauptarbeit, das Anschleifen der seitlichen und unteren Beplankungsteile, hat Markus zwei Stunden lang im Akkord erledigt. Währenddessen hat Frank einige dringende Reparaturen am Rumpf der FluSi-Libelle erledigt.
Anschließend kam wieder die altbekannte Flex zum Einsatz: Die Auflageflächen für die GFK-Verkleidungen am Sunrise-Rumpf müssen absolut blank sein. Das heißt, dass die schön angepinselten Röhrchen teilweise wieder freigelegt werden müssen.
Eine Stunde später war der Spuk vorbei und wir warten immer noch aufs Polyester-Harz aus Stuttgart...
11.4. Es geht weiter...
Nach einigen Wochen Endspurt und Frühjahrshektik bei den manntragenden Fliegern haben wir nun allmählich wieder mehr Ruhe. Morgen werden die Flieger abgenommen und dann wirds in der Werkstatt wieder leerer werden.
Alex hatte heute schon mal die Möglichkeit genutzt und sich an der Sunrise nützlich gemacht. Während der Rest mit dem übrigen Flugzeugpark beschäftigt war, hat Alex in aller Seelenruhe in der Metallwerkstatt die Streben auf die Beplankungen übertragen, sodass wir beim nächsten mal bereits mit den Schleifarbeiten fortfahren können.
14.3. Motor fertig!
Auch heute gabs noch nix neues vom Harz, dafür konnten aber einige andere wichtige Dinge auf der Liste abgehakt werden: Die Instrumentenbretter haben wir vor einiger Zeit zum LTB Sammet zum lackieren gegeben und jetzt sind die ehemals gelben GFK-Platten in einen noblen nextel-grauen Farbton gehüllt und mit allen Beschriftungen versehen fertig zum einbauen: Die schönen anthrazitgrauen Bretter werden uns sicherlich lange Freude bereiten, jede andere Farbkleckserei wäre Blödsinn gewesen!
Während der üblichen drei Stunden in der Werkstatt haben sich dann Alex, Philipp, Markus und Frank um die Restarbeiten am Motor gekümmert. Nachdem der Motorträger auch grau angepinselt wurde, konnte nun das Motorgehäuse wieder an den Träger. Einziges Problem bei dem "Franzosen-Gruschd" ist lediglich die Verwendung unzähliger M7-Schrauben, weshalb die Befestigung teilweise improvisiert werden musste.
Zusätzlich zu den Befestigungsschrauben hat der Motor auch wieder einige Schlauch-Imitate erhalten, um den Showfaktor zu erhöhen. In Verbindung mit einem drehenden Propeller wird die Frontpartie der Sunrise sicherlich wieder sehr interessant aussehen!
7.3. Kleinvieh...
...macht auch Mist! Wir haben leider noch kein passendes Harz und können deshalb noch nicht wirklich am Rumpf weiterbasteln. Darum lag das Augenmerk am Freitag eher auf anderen kleineren Dingen, insbesondere dem Citroën-Motor. Der soll ja bekanntlich wieder an seinen Platz und wurde deshalb nun endlich mal wieder zusammengeschraubt.
Parallel dazu kam der Motorträger unter den Pinsel und um neun waren Alex, Philipp und Frank wieder mal ein Stückchen weiter gekommen.
29.2. Hauptversammlung
An diesem Freitag, den es nur jedes Schaltjahr einmal gibt, hatte die Vorstandschaft die Hauptversammlung geplant. Demnach traf man sich wie immer ab 19Uhr im Fliegerheim.
Allgemein kann gesagt werden, dass die Vereinsführung mittlerweile sehr stolz auf die Leistungen unsrer Jugendgruppe ist und dieser Stolz ist auch berechtigt: Im vergangenen Jahr war die Libelle wieder viel in BW unterwegs und arbeitstechnisch wurden etliche Stunden in der Werkstatt an der Sunrise verbracht.
Mittlerweile hat jetzt auch ein Jugendvertreter einen Sitzplatz im Ausschuss bekommen, womit wir nun endlich auch eine Stimme bei wichtigen Entscheidungen haben.
22.2. Startklar
Nachdem in der letzten Woche eigentlich nichts an der Sunrise gearbeitet wurde, gings dafür am Freitag wieder richtig zur Sache: Die Beplankungsteile waren zwar schon halbwegs passend gebohrt und an sich fertig zum Aufkleben, doch leider behinderten uns teilweise einige überstehende Ränder, die es nun zu entfernen galt. Markus, Alex und Frank waren damit eine Stunde lang voll beschäftigt, aber jetzt sieht die "fahrbare Badewanne" doch schon sehr vielversprechend aus. Sobald das Polyester-Harz da ist und wir die Beplankungen angeschliffen haben, geht es in den Endspurt.
Nachdem die Beplankung fertig zugeschnitten war, stand noch eines auf der Liste: Der Sandgestrahlte Motorblock soll letztenendes wieder originalgetreu montiert werden und unter der Motorhaube verschwinden. Damit auch die Abgasanlage was hermacht, musste noch ein neuer Krümmer gebastelt werden, da der erste nach rund 20 Jahren schlicht weg "abgefault" war. Gut, dass wir genügend Material haben und auch die Befestigungsplatte noch halbwegs in Ordnung war. So entstand Ruck Zuck ein neuer Krümmer.
8.2. Glückstag
Nach einigen alltäglichen Winterarbeiten an den Flugzeugen und insbesondere am ASK-Hänger konnten Alex und Frank mit der Arbeit am Simulator fortfahren. Nachdem schon in den Vorwochen die seitlichen Beplankungsteile ihren Weg ans Stahlrohrgerüst fanden, passten die beiden nun noch den fehlenden Unterboden an die Sunrise an.
Um halb zehn war die Sache gegessen und auch der Unterboden mit 5er Schrauben provisorisch fixiert.
Mittlerweile wissen wir auch wie die GFK-Teile auf dem Rumpf halten sollen: Frank traf bei Hartmut Sammet zufällig Steffen Baitinger von der Akaflieg, seines Zeichens auch Technik-Referent beim BWLV. Steffen und seine Crew sind gerade beim Überholen der Citabria-Flächen. Nachdem die beiden einige Worte miteinander gewechselt hatten, kam man auf das Problem mit der Sunrise-Beplankung zu sprechen. Das Ergebnis war, dass Steffen uns ein passendes Polyesterharz besorgen wird.
An dieser Stelle also ein ganz herzliches Dankeschön an Steffen Baitinger!

Auch am Hänger tut sich was: Michael Bader hat sich bereit erklärt, die Lackierung der Metallteile in seiner Malerwerkstatt durchzuführen. Da der Hänger noch keine Straßenzulassung hat, wurde er jetzt am Freitag also mittels Anhänger nach Aalen gefahren, wo er auf die Entfettung wartet...

6.2. Aschermittwoch
Schon lange vor den tollen Tagen der fünften Jahreszeit stand für uns fest, dass der Sunrise-Motor dringend gereinigt werden muss. Schließlich darf davon ausgegangen werden, dass der VISA-Motor schon deutlich älter als das Fliegerle ist und während seiner Fliegerkarriere nicht jünger wurde. Die Standzeit in Heubach hat ihm den Rest gegeben. Nicht nur, dass das Töf-töf von oben bis unten mit Öl versifft war, sondern auch das eingedrungene Wasser und die unfreundliche Witterung sorgten für schnelle Alterung.
Die einzige Abhilfe war also wohl oder übel Sandstrahlen. Dank Peters Kontakte zur Galvanik Knoblauch in Geislingen konnte unser Jugendleiter am Mittwoch innerhalb von anderthalb Stunden den Motor wieder in Werkszustand verwetzen. Ganz nebenbei wurde auch der Motorträger gestrahlt.
Jetzt ist der Motor wieder eine echte Augenweide, besonders in Verbindung mit unseren erstklassig verchromten Zylinderkopfabdeckungen...
2.2. Licht kommt ins Dunkel...
Während die Dimona neue Radschuhalterungen beim LTB Sammet verpasst bekam, konnte Frank mit Hartmut über die Sunrise sprechen und dabei kam die Erleuchtung: Bei unserem Rollenmaterial handelt es sich nicht um "normales" GFK, sondern um ein Polyester-Gewebe. Wir haben aber momentan nur Epoxydharz zur Verfügung und das eignet sich für eine wirklich kraftschlüssige Verbindung leider nicht. Hartmuts Vorschlag: Entweder Polyesterharz nehmen oder absolut unökologisches Bausilikon.
Mal schauen was leichter zu kriegen ist...
Eine weitere schöne Entdeckung haben Thorsten und Frank nach dem Rückflug nach Bartholomä gemacht: Der Sunrise-/Dimonahänger, der bei Berthold Heinzmann entstand, ist fahrbereit und steht in der Halle am Flugplatz.
An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an unsren Berthold!
25.1. Schokoladenseite
Wie schon ausführlich berichtet, ist das Sunrise-Rumpfgerüst mittlerweile so weit, dass wir die Beplankung aufbringen können. Der erste Teil wurde ja bereits beplankt, leider hält das Epoxy-Dickharz nicht allzu gut auf dem GFK. Mittlerweile wissen wir auch, dass der Montagekleber ein noch viel größerer Fehlschlag war: Montagekleb eignet sich zwar bestens zum Festkleben von Regalen an der Wand oder anderen waghalsigen Sachen, nicht aber für GFK auf Stahlrohr. Eine Klebeprobe gab uns Gewissheit, dass mehr Rost als Haltekraft entsteht...
Nach einigen Stunden Theorieunterricht haben sich also Markus, Dani und Frank an die Anpassung der seitlichen Beplankungsteile gemacht. Mit Erfolg: Die Nietlöcher konnten problemlos mittels Schattenwurf durch eine Arbeitslampe lokalisiert und anschließend gebohrt werden.
Um halb elf war die Sonderschicht fertig und die Beplankung der Seiten schon provisorisch mit 5er Schrauben fixiert.
Weiterhin besteht aber immer noch Unklarheit über die Klebeverbindung GFK-Stahlrohr...
12.1. Nur am TÜV hängts noch!
Schon morgens um zehn brachen Bruno und Frank nach Böhmenkirch auf um den neuen Hänger für die Sunrise zu begutachten. Berthold Heinzmann hat die letzten Wochen viel Zeit und Arbeit in das noch recht luftig aussehende Hängerle investiert und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen: Ein gut vier Meter langer Anhänger mit 1,7m Breite, der durch das Aufklappen der Bordwände auf gut 2,2m verbreitert werden kann und somit auch den Dimona-Rumpf aufnehmen kann.
Im Gegensatz zu unseren bisherigen Eigenkonstruktionen macht das Sunrise-Hängerle eine äußerst stabilen Eindruck (alleine die klappbaren Bordwände tragen mehr als 200kg!)
Was jetzt noch fehlt ist einzig die TÜV-Abnahme. Zwar wurde der Hänger schon mal vorgeführt, aber wie üblich findet der "alleswissende Halbgott" in grauem Mantel immer noch was zu meckern und so müssen wir uns noch dulden.
Sobald der Hänger fahrfertig ist, soll er in die Werkstatt überführt werden, wo er auf die Endabnahme vorbereitet wird. Unter anderem werden wir die Elektrik, den Einbau des Bodens und die farbliche Gestaltung selbst managen.
Dennoch: Schon jetzt gilt unser größter Dank unserem fleißigen Berthold für seine Mühe!
11.1. Alles grau.
Nachdem schon in der letzten Woche Farbe auf die Unterseite kam, haben wir uns am Freitag in erster Linie um den Farbauftrag auf der Oberseite bemüht. Vorher waren allerdings noch etliche, gut sichtbare Schmierer der letzten Woche zu überpinseln, bevor der Rest grau wurde.
Bis um halb elf waren Markus, Philipp und Frank mit dem Rümpflein beschäftigt, danach waren alle sichtbaren und nicht sichtbaren Teile am Stahlrohrgerüst in signalgraue Farbe eingehüllt.
Jochen hat schon für die zukünftigen Arbeiten vorgesorgt und zwei Kartuschen Montagekleber besorgt, mit denen die restliche Beplankung angebracht werden soll.
Bevor aber beplankt wird, soll nochmal alles durchgecheckt werden, nicht dass zum Schluss alles so verbaut ist, dass man nicht mehr rankommt!
4.1. A guads Neis!
Alle sind glücklich über den Jahreswechsel gekommen und so fanden sich Alex, Jochen, Dani und Frank am Freitag in der Werkstatt ein und beschäftigten sich überwiegend mit der Farbe der Sunrise.
Zuerst mussten wir aber feststellen, dass die Dickharz-Klebeverbindung des ersten Beplankungsteils nicht so hält wie erhofft: Unsere große Angst, dass das Harz nicht auf dem Stahlrohrgerüst halten würde hat sich nicht bewahrheitet, dafür gibt es Probleme an der Beplankungsplatte: Trotz gutem Anschleifen ist die Haltbarkeit des Dickharzes weit weniger gut als gedacht. Darum haben wir uns auch entschieden, die restlichen Teile mit Nieten und Montagekleber aufzubringen. Hoffentlich hälts dann besser!
Bevor jedoch das Gerippe beplankt werden kann war Farbe nötig: Unsere Signalgrau fand bis um neun den Weg auf die Unterseite des Rumpfes und nächste Woche soll auch der Rest grau werden, bevor dann die Beplankung drauf kommt!
2008 Auch im Jubiläumsjahr geht es weiter: Im Juli soll die Sunrise flügge sein!
28.12. Das Beplanken beginnt!
Nachdem die letzten Löcher für die Nieten in die Haltebleche gebohrt waren konnte endlich alles wieder mit der Grundierung behandelt werden und dank der schnellen Lacktrocknung haben Alex, Markus und Frank endlich das erste Teilstück der Beplankung anbringen können: Das Teilstück an der Unterseite vom Motorträger bis zum Fahrwerk saß um halb zehn mit Nieten und Dickharz gesichert an seinem Bestimmungsort. Die Technik des Aufbringens wurde übrigens von Scheibe Aircraft übernommen: Das Stahlrohrgerüst des Rumpfes wird angeschliffen, ebenso wie die Beplankung. Nachdem alles gereinigt ist folgt ein dünner Auftrag auch Kunstharz beidseitig, bevor das Stahlrohrgerüst mit ausreichend Dickharz eingestrichen wird. Danach wird die Beplankung Aufgelegt und mit Nieten ausgerichtet und gesichert.
Die Arbeiten an der Sunrise sind reibungslos verlaufen, es bleibt nur noch zu hoffen, dass das Harz auch hält was es halten soll...
21.12. Letzte Schweißarbeiten
Endlich kann unser gutes altes und teilweise auch defektes Schutzgasschweißerle in die Versenkung verschwinden: Die Schweißarbeiten sind fertig. Die letzten Arbeiten haben Frank und Alex gemeinsam noch vor Heiligabend erledigen können und auch die Löcher für die Nieten sind schon größtenteils fertig. Insgesamt haben beide Bastler wieder drei Stunden ordentlich gewerkelt und den Grundstein fürs Beplanken gelegt.
8.12. Ein Deichsele fürs Fliegerle...
Bis jetzt war für die notwendige Lenkbarkeit des Spornrädles eine Verbindung zum Seitenruder vorgesehen, allerdings erwies sich diese Lösung bei näherem Hinsehen als zu unsicher, da der Ruderholm nur ca. 0,75mm Wandungsstärke hat und zudem jahrelang innerlich vor sich hingerostet ist. An dieses Röhrle eine massive Aufnahme für die Spornradanlenkung zu schweißen erschien uns als zu wackelig, weshalb eine andere Lösung favorisiert wurde: Ähnlich wie bei den fliegenden Vorbildern soll eine Schubstange ("Deichsele") für das Spurhalten sorgen.
Mit einem groben Plan im Kopf hat sich unser Jugendleiter also am Samstagmittag daran gemacht, ein solches Deichsele für die Sunrise zu basteln. Dafür wurden dann ausreichend stark dimensionierte Rohre verwendet (2mm Wandung), was wohl sogar ausreichen dürfte um eine Jodel "abzuschleppen".
7.12. Schweißen bis der Doktor kommt!
Ganz allmählich nähern wir uns mit größeren Schritten der wohl noch größten zu nehmenden Hürde, dem Beplanken des Stahlrohrgerüsts. Um die Anfälligkeit gegen "Fußtritte" zu minimieren fiel schon ganz zu Beginn des Projekts die Entscheidung, eine feste Beplankung anstelle der originalen Ceconite-Bespannung vorzuziehen. Dafür kommen 1,5mm starke GFK-Platten zum Einsatz, die eigentlich vor 20 Jahren für den Hängerbau vorgesehen waren. An sich sollen die Platten mit Dickharz aufgeklebt werden, die grobe Fixierung erfolgt aber durch Schraub-/Nietverbindungen an Knotenpunkten. Darum haben wir uns auch am Freitag nach einer kleineren Aufräumaktion sofort wieder drangesetzt und die verbleibenden Nietplättchen an der Unterseite zu fixieren.
Bis um zehn waren die Plättchen angebracht und auch die Einstiege nachgearbeitet.
Schön war auch, dass Markus und Philipp jetzt auch mit dem Schutzgasschweißgerät umgehen können! Somit haben wir jetzt fünf Leute die solche "Grobschlosserarbeiten" erledigen können.
Am Freitag sollen dann die restlichen Kleinigkeiten angeschweißt werden, bevor es ans Lackieren, bzw. Beplanken geht!
30.11. Back to the Roots!
Nachdem das System in der Vorwoche schon ergiebigen Tests unterzogen wurde und vollauf befriedigen konnte, war es nun höchste Zeit die Kiste wieder komplett zu zerlegen und da weiterzumachen wo wir ganz am Anfang standen: Vor dem Schweißgerät.
Mittels unseres historischen Schutzgasschweißerles konnten endlich die Nietplättchen für die Beplankungsnieten angebracht werden. Dazu wurde alles wieder komplett zerlegt und wenn man die Sunrise schon in voller Pracht gesehen hat, tut einem der Anblick regelrecht weh. Trotzdem war die Aktion nötig, um das Beplanken angehen zu können und wenn die Sunrise das nächste Mal komplett zusammengebaut wird, ist die Fertigstellung sicherlich nicht mehr weit.
Als freitags jedenfalls um zehn das Licht ausging, waren gut zwei Drittel der Bleche am Rumpf dran.
Philipp, Alex, Markus, Dani und Frank konnten also zufrieden sein und man freut sich schon auf die Ära der Harz- und Schleifneger, wenn es ans Anbringen der Beplankung geht!
21.11. Nächstes Level
Nachdem wir jetzt schon seit ewigen Zeiten diverse Kabel verlöten und verlegt haben, sehen wir allmählich wieder ein Licht am Ende des Tunnels: Heute wurde die komplette Joystick-Elektronik auf Herz und Nieren überprüft und das Ergebnis kann überzeugen. Nachdem der hintere Knüppel nochmal modifiziert wurde, funktionieren seit heute alle Bedienelemente absolut reibungslos. Damit ist das Kapitel Elektronik nahezu abgeschlossen. Lediglich das Netzteil für die "Extras" wie E-Motor und Strobelight fehlt noch. Wenn die Extras angeschlossen sind, sollen noch einige Bauteile für die 230V-Bordanlage ergänzt werden, dann ist alles fertig.
Neben den Joystickfunktionen haben wir uns auch um einige andere Kleinigkeiten gekümmert: Das Soundsystem sitzt fest am "Brandschott" und die Verkabelung steht auch fest.
Bei einem Probeflug mit voller Ausrüstung (I-Bretter, Knüppel, Pedale und Headsets) konnten sich Philipp, Jochen und Frank von der Arbeit der letzten Monate überzeugen. Absolut perfekt.
Das nächste "Level" wird die optische Aufarbeitung sein. Dazu wurde schon der Rumpfrücken gestutzt. In der nächsten Zeit steht aber vielmehr der Farbkübel und das Schweißgerät im Mittelpunkt: Noch stehen kleinere Schweißarbeiten für das Befestigen der GFK-Beplankung aus und die Sunrise erstrahlt in unschuldigem Grundierungsweiß. All das soll sich in den nächsten Monaten noch ändern!

Damit die Arbeiten ungestört weiter voranschreiten können, haben wir uns entschlossen, die Sunrise nicht an der Baderschen Adventsausstellung zu betreiben. Die Premiere wird also im Juli 2008 zum 75jährigen Jubiläum sein!

20.11. Für die Nachwelt erhalten...
Damit die Sunrise auch in Zukunft kein Geheimnis wird und das Kabelgewurschdel auch für kommende Generationen eindeutig zu verstehen ist, haben wir jetzt mit der Aufarbeitung unserer handschriftlichen Schmierzettel gemacht. Im ersten Schritt geht es jetzt da die Elektrik fertig ist darum, die teilweise unschönen "Schaltbilder" und Belegungspläne vernünftig auszuwerten und zu digitalisieren.
Der nächste dokumentarische Schritt wird eine ausführliche technische Dokumentation sein, die vielleicht nicht höchsten wissenschaftlichen Anforderungen entspricht, dafür aber auch von jedem durchschnittlich begabten Fliegerkameraden ohne weiteres verstanden werden kann. Diese Art der Dokumentation ist unserer Ansicht nach dringend erforderlich, da im Schlimmstfall dieses Skriptum eine nützliche "Reparaturanleitung" sein kann und auch für eventuelle Veränderungen am Simulator einiges wissenswerte Parat hält.
17.11. Fehlersuche...
Wie schon gesagt, gabs am Freitag ein mehr oder weniger schwieriges Problem: Immer wieder schien es, als würden vier Joystick-Tasten gleichzeitig betätigt, was zum Aufhängen des FS2004 geführt hat und zu erheblicher Verwunderung und einem kleinen bissle Frust geführt hat...
Unserem Jugendleiter lies das Problem keine Ruhe und recht schnell konnte der hintere Knüppel als "Übeltäter" erkannt werden. Warum das so war wussten wir freitags nicht.
Am Samstag begab sich Frank also mittags auf die Suche nach dem Problem und schon 1,5h später war das Problem erkannt: Durch die Potis steht der gesamte Rumpf unter einem Massestrom. Der Knüppel stand ebenfalls unter einem Massestrom, allerdings nicht demselben. Hatte der Knüppel jetzt Kontakt zum Rohrgerüst, wurden durch den Kontakt der beiden Massen vier Taster gleichzeitig betätigt. Die Lösung lag nahe: Knüppel muss massefrei werden! Die nachfolgende OP am Anschluss des in Kunstharz eingegossenen Bremstasters gestaltete sich aber etwas schwieriger als erhofft.
Nach einigen Stunden fräsen, löten und harzen war der Knüppel massefrei und dürfte jetzt - wie der Rest der Eigenbauelektronik - einwandfrei funktionieren!
16.11. Elektrik überall
Dieser Freitag stand ganz im Zeichen der Elektrik unserer Sunrise. Zum einen musste der neue Belinea-Monitor an seine Platz und auch der E-Motor für den Pseudo-Propeller wurde recht zügig in den Motorblock integriert.
Parallel dazu mussten die Knüppel verkabelt werden und alle erhielten eine 9 polige D-Sub-Buchse und die Anschlüsse im Rumpf wurden mit passenden Steckern versehen.
Die vierte Baustelle konnte ebenfalls nahezu abgeschlossen werden: Für unsere Extras (E-Motor und Strobelight) haben wir zwei Schalter im hinteren Instrumentenbrett integriert und zum Betrieb sind einige Kabel nötig, die jetzt ihren Platz gefunden haben.
Zum Betreiben soll jetzt noch ein altes PC-Netzteil in den Rumpf kommen, das genug Dampf für Strobe und E-Motor einerseits hat und andererseits das "Intercom" mit 3V versorgen soll. Damit sparen wir uns viele einzelne kleine Steckernetzteile und haben noch Kapazitäten für andere "Spielsachen" frei.
Den Abschluss fand der Abend bei einem erneuten Testflug. Dabei zeigte sich aber ein zu diesem Zeitpunkt unlösbares Problem: der hintere Knüppel macht Probleme bei der Bedienung des Simulators.
Dennoch: Um 23:30 war Schluss und Alex, Philipp, Dani, Markus und Frank konnten zufrieden Bilanz ziehen.
9.11. Almabtrieb!
Wie jedes Jahr fand auch 2007 anfang November der Almabtrieb im Fliegerheim statt. Somit blieb leider keine Zeit für Sunrise-Basteln. Allerdings wurde dafür umso mehr Looping-Louie gezockt...

Jochen hat zudem einen nahezu neuwertigen Belinea 10 15 36 Monitor mitgebracht. Der Monitor hat zwar nicht gerade die absoluten Gardemaße, dafür lässt er sich aber recht einfach in den Rumpf integrieren.

8.11. Neuer TFT und Knüppel
Nachdem freitags der Monitor in die ewigen Jagdgründe gezogen ist, sind wir mittlerweile nah an einem Neukauf dran: Der alte Hyundai war sehr schlank und alles andere war schon lange für genau den Monitor angepasst worden und dementsprechend schwer gestaltet sich der Neukauf, denn mehr als 38cm breite sind nicht drin!
Dennoch: Beim Gebraucht-PC in Aalen steht für 69€ ein leistungsmäßig sehr gutes und passendes Exemplar!

Parallel dazu hat sich unser Jugendleiter in der Woche daran gemacht, die beiden Knüppel mit der notwendigen Technik für die Sunrise auszustatten. Wenn jetzt noch die nötigen Kabel an einen Stecker gelötet und eingesteckt werden ist die elektronische Seite des Simulators bis auf die Anschlusskabel der restlichen Hardware komplett fertig!
Spontan nach dem Monitor-Tod vom Freitag hat sich der Lötmeister Walz bereit erklärt, drei Jahre Garantie auf die selbst entworfene Elektronik-Erweiterung zu gewähren!

2.11. Mission 1 completed!
Nachdem man sich freitags schon um fünf in der Werkstatt einfand, hatten Philipp, Alex und Frank genug Zeit, sich um die Fertigstellung der I-Bretter zu kümmern. Als erstes wurde in der Elektronikbox nach der Ursache für die funktionsuntüchtigen Taster geforstet. Die Ursache war recht schnell klar: Beim Löten der Platinen hatte sich schon im Frühjahr eine Leiterbahn abgehoben und war im Laufe der Zeit gebrochen. Nachdem das Massekabel an den nächsten Lötpunkt gesetzt war, konnten alle Taster problemlos genutzt und programmiert werden. Mission completed!
Beim anschließenden Probeflug verabschiedete sich allerdings der hintere Monitor, sodass hier Nummer 3 fällig wird...
Nichtsdestotrotz wurde an anderen Baustellen weiter gemacht: Die Instrumentenbretter erhielten ihren Alu-Verstärkungswinkel und die D-Sub-Stecker/Buchsen fanden ebenfalls ihren festen Platz hinter den Panels. Damit sind die Panels lackierfertig.
Alex ist ja seit jeher als Grobschlosser bekannt und durfte sich um ein Motorflansch für unseren E-Motor bemühen.
Als um neun die Werkstatt dunkel wurde, waren die Panels fertig, der Monitor im Analkanal und das Motorflansch aus Riffelblech passgenau anebracht.
26.10. Mission 1 nearly completed!
Nach etlichen Tagen Arbeit konnten die neuen Instrumentenbretter für die Sunrise endlich an ihren vorgesehenen Platz. Da die Kabel mit D-Sub-Steckern schon seit dem Frühjahr fertig sind, war das verkabeln nach Plug-And-Play-Methode schnell erledigt und nachdem der ganze restliche Kabelsalat im Rumpf verstaut war, ging es ans Ausprobieren. Fast alles funktionierte auf Anhieb perfekt: Die Joystick-Elektroniken in unsrer Box wurden einwandfrei von PC und MSFS erkannt und waren auch funktionstüchtig und programmierbar. Einzig zwei Taster haben nix betätigt. Da die aber beide am selben Masse-Kabel hängen, schien die Lösung recht einfach. Bei einigen Probeflügen wurden die Panels ausgiebig getestet und deshalb kann die Mission als nahezu abgeschlossen betrachtet werden.
Erfreulich war auch, dass wir endlich den Rumpfrücken, die Cockpitverkleidung und ein Stück Motorhaube haben. Die Teile sind besser wie neu und abgesehen von der Motorhaube auch komplett erhalten und sofort einsatzbereit. Vielen Dank an Wolfgang Sing für seine freundliche Unterstützung!
23.10. Sägen und Löten
Nachdem sich gegen Dienstagabend langsam Langeweile entwickelte, beschlossen derweil Alex und Frank mal wieder eine Sonderschicht an der Sunrise zu fahren. Dabei stand die Fertigstellung der Instrumentenbretter im Vordergrund: Schon am Freitag wurden die Bretter bekanntlich so weit fertig, dass der Lötkolben ran durfte. Frank hat sich also gut 2,5h mit der Kabelei an den Tastern beschäftigt, während Alex ca. 25 kleine Bleche zugesägt hat, die später mit dem Rumpfgerüst verschweißt werden sollen um die GFK-Verkleidungen zu halten.
In Heimarbeit wurden dann gegen elf auch noch die Instrumentenbretter "Plug-and-Play"-fertig gemacht. Theoretisch müsste alles einwandfrei funktionieren und damit sind wir dem Zeitplan um einiges voraus. Nächster Meilenstein wird die Knüppel-Elektronik!
19.10. Der Winter kommt!
Schon um sechs erwartete uns ein Schneegestöber in ca. 550m Höhe in der Werkstatt. Anhaben konnte uns das Wetter nix, denn dank beheizter Werkstatt und viel Platz im Rüstraum sind wir mit der Sunrise in den Rüstraum gezogen, wo die Instrumentenbretter endlich ihrer Fertigstellung entgegen gingen. Auch der Motor mitsamt Motorträger konnte am Freitag angepasst werden. Nach sechs Stunden Arbeit ging um Mitternacht das Licht aus und die Elektrik sitzt jetzt endlich im Instrumentenbrett. Auch der Motorträger hat seinen Platz jetzt so eingenommen, dass der neue Gaszug ohne Probleme betätigt werden kann!
Die kommenden Male werden wir uns vermehrt ums Anlöten der Anschlüsse kümmern müssen. Zudem sollen beide Instrumentenbretter noch eine Verstärkung an der Unterkante erhalten.
12.10. Einsteigen leicht gemacht!
Bis jetzt war das Einsteigen in das enge Cockpit der Sunrise für alle Piloten über 1,75m immer eine Tüftelarbeit: Meistens war irgendwas im Weg oder der Fuß zu lang. Jedenfall gabs einige Probleme, die wir nun auf Anregung von Markus und Bernd behoben haben. Die Lösung sieht ähnlich aus wie beim SF 25 Rotax-Falke ab ca. Bj. 1995: Dort wurde für die ungelenkigen Rentner einfach der Haubenrahmen im Einstiegsbereich deutlich nach unten gezogen, was das einfädeln leichter macht. Bei der Sunrise sind das jetzt etwa 16cm, die hoffentlich für ein schmerzfreies Entern des Cockpits reichen dürften...
Zudem hat jetzt die Elektronikbox endlich ihren Platz unterm hinteren Sitzbrett gefunden und die Instrumentenbretter wurden ebenfalls weiter angepasst und in den kommenden Wochen soll die Elektronik integriert werden, damit Ende November die Generalprobe bei Michels Adventsausstellung erfolgen kann!
11.10. Frohe Botschaft!
Seit heute haben wir eine Sorge weniger beim Wiederaufbau der Sunrise zum Simulator: Bis jetzt fehlten uns der Rumpfrücken hinter dem Cockpit und dazu noch eine komplette Motorverkleidung.
Zwar bestand schon Kontakt zu Heinz Korella nach Bremgarten, dem Musterbetreuer des ULs, allerdings wären hier 200€ für die Teile fällig geworden...
Eine zweite Lösung zeichnete sich am Flugplatzfest ab: Wolfgang Sing hat seine Sunrise im Laufe der Jahre zum Fascination-Verschnitt aufgemöbelt und unter anderem einen Rumpfrücken und die Front einer Original-Motorhaube übrig.
Dank Brunos Einsatz können wir demnächst die Teile zum Preis eines Segelflugs am Flugplatz in Heubach abholen!
5.10. Instrumentenbretter II
Wie unten ja schon ausführlich beschrieben wurde, haben wir uns mittlerweile mit vollem Tatendrang auf die Innenausstattung gestürzt und am Freitag waren dann nochmal die Instrumentenbretter das alles überwiegende Thema. Nachdem die zwei Schablonen fertig waren, wurden die Umrisse 1:1 auf die GFK-Platten übertragen und mit viel Krach mithilfe der Stichsäge in Form gebracht. Das anschließende Bohren der Befestigungslöcher war dann ein Kinderspiel und um neun war dann alles soweit fertig. Markus, Alex, Philipp, Dani und Frank waren sehr zufrieden mit ihrer Arbeit, denn ursprünglich wurde deutlich mehr Zeit fürs Anpassen veranschlagt.
Als nächstes kommen dann noch einige Aussparungen für die Bedientaster am Monitor in die Bretter und ein Alu-Winkel soll für die nötige Steife sorgen. Danach müssen nur noch die Taster und Schalter integriert werden, dann kann endlich mit der Außenhaut begonnen werden!
14.9. Instrumentenbretter
Nachdem schon in den Sommerferien das Leiterplatten-Grundmaterial zur Verfügung stand, aber das Wetter zu gut zum Basteln war, werden eben erst jetzt die 2mm-Platten auf Gardemaß gestutzt. Den Anfang hat Markus am Freitagabend mit einer Schablone gemacht: Da wir nicht wissen, ob wir nochmal an so ein Material rankommen würden, haben wir beschlossen, erst eine gute Schablone zu entwerfen und dann die GFK-Platten zuzuschneiden. Das Problem dabei war am Freitag dazu noch, dass wir die Rundung des Rumpfrückens nicht direkt übertragen konnten, sondern ein bissle tricksen mussten. letztenendes ist aber zumindest die vordere Schablone so gut wie fertig geworden.

Die zweite Baustelle dürfte die Elektronik darstellen: Sobald die Instrumentenbretter passen, werden wir die Taster einbauen und verlöten müssen. Fürs Strobelight auf dem Seitenleitwerk hat Dani schon einige Ideen gesammelt und einige Connections mit eingebunden.

2.9. Bestandsaufnahme & Farbe
Nach der guten Vorarbeit vom Freitag hatten Frank und Alex nur noch wenige Modifikationen an der I-Brett-Aufnahme zu erledigen. Zudem wurden alle neuen Anbauteile auch noch gleich von der Unterseite her zusätzlich verschweißt und mit der Flex bearbeitet.
Nachdem die Grobschlosserarbeiten fertig waren kam die obligatorische Grundierung auf die Teile und fertig sind die Instrumentenbretthalterungen für den Simulator!

Teil zwei an diesem Septemberabend war eine gründliche Bestandsaufnahme des Projekts. Vor allem die kurzfristige "Aufräumaktion" der obersten Werkstattleitung vom Freitag hat dazu geführt, dass unsere unscheinbaren, aber äußerst wichtigen Unterlagen zum Thema Verkabelung & Co. über die gesamte Werkstatt verstreut waren...
Jedenfalls haben wir jetzt wieder alles sauber beschriftet beieinander und im Jugendordner abgeheftet. Diese Unterlagen brauchen wir vor allem zum Verkabeln der Instrumentenbretter - einer der nächsten Schritte.
Damit die Wartung auch in Zukunft kein Rätselraten wird, ist auch geplant alle Unterlagen zu digitalisieren und zu einer technischen Dokumentation zusammenzustellen.

31.8. Es geht weiter!
Nach langer Sommerpause bzw. fliegerischer Erholungsphase haben sich Frank, Alex und Markus an jenem Freitagabend das erste mal seit langem wieder um die Sunrise bemüht: Nachdem wir in die Metallwerkstatt "evakuiert" wurden mussten wir zuerst unsere Habe sichern und im zweiten Schritt mal kräftig aufräumen, bevor an geregeltes Arbeiten zu denken war. Jedenfalls konnten wir uns ab acht dem unliebsamsten Thema der letzten Zeit widmen. Schließlich tüfteln wir schon lange an einer Möglichkeit, die Monitore zu fixieren und am besten im selben Arbeitsschritt auch noch die Instrumentenbretter im Rumpf zu verschrauben. Die Lösung sieht folgendermaßen aus: In restliche 12er-Stahlröhrchen werden M6-Muttern eingepresst und zur Sicherheit verschweißt. Diese Röhrchen kommen jeweils an die passende Stelle auf dem Rumpf, werden vermessen, ausgerichtet und sauber verschweißt. Das ganze geschieht so, dass die Instrumentenbrettern mit der Frontseite der Monitore fluchten. So wollten wirs haben. Damit die Monitore ihre Lage nicht ändern, wurden sie mit zwei 3mm-Winkeln, bzw. mit einem 12er Querrohr gegen Nach-Vorne-Neigen gesichert.
Bis um 22Uhr war der Großteil der Konstruktion fertig und auch schon mit der Schrubbscheibe bearbeitet worden.
August Fliegen geht vor!
Nicht umsonst heißen wir FLIEGERgruppe Heubach: Der Sommer war zwar nicht allzu toll, das Wetter hat aber trotzdem zum fliegen ohne Motor gereicht und zudem hat unser Team mittlerweile Verstärkung erhalten: Markus Ruf aus Hüttlingen ist seit August aktiv dabei und hat schon nach drei Flugwochen seinen Schnupperkurs abschließen können. Somit haben wir jetzt auch in der Werkstatt zwei helfende Hände mehr.
Dennoch, über die Sommerferien ist nicht wirklich viel an der Sunrise gebastelt worden, dafür haben wir fliegerisch sehr schöne Erlebnisse verbuchen dürfen und die Zeit war keineswegs verloren!
Ab jetzt soll wieder mehr Zeit in der Werkstatt verbracht werden um das Projekt Sunrise endlich zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
Als neues Ziel setzen wir uns jetzt erst mal den Simulator mit samt Zubehör bis spätestens zum Flugplatzfest 2008 in Heubach fertig zu stellen. Das wäre ganz passend, zumal wir im nächsten Jahr auf ganze 75 Jahre Fliegerei in Heubach zurückblicken können!
28.7. Endlich Ferien!
Nachdem die letzten Wochen diversen Festivitäten und Flugwetter zum Opfer gefallen waren, blieb die Sunrise ein bissle allein stehen. Erst jetzt im Sommerlager haben wir wieder etwas mehr Zeit für den neuen Simulator.
Mittlerweile hat sich aber organisatorisch einiges getan: Ein E-Motor für den Pseudo-Prop ist organisiert, ein Strobe-Light wird von Dani Wiedmann gebaut werden und am Fest in Heubach haben wir auch noch einen Rumpfrücken gesehen...
Zudem hat Peter einen neuen Monitor und zwei GFK-Platten fürs Instrumentenbrett organisiert.
Am Samstag also fuhren Dani und Frank mal wieder in die Werkstatt und haben dann dafür gesorgt, dass die Halterungen für die Headset-Buchsen und der neue 15"-Monitor einen festen Platz im Rumpf erhalten. Des Weiteren haben die beiden auch noch überlegt, wie man die Radbremse am besten ansteuern kann...
7./8.7. Flugplatzfest in Heubach...
Nachdem wir uns vorgenommen hatten, die Sunrise am Flugplatzfest in einem passenden Rahmen zu präsentieren, war also alles schon im voraus alles fein säuberlich geplant und somit war die Präsentation am FluSi-Stand ein richtiger Hingucker! Vor allem der bärige Sound der Bassbox lenkte immer wieder die Aufmerksamkeit in Richtung Sunrise...
Am Sonntagmittag zeichnete sich allerdings ein etwas größeres Problem ab: Der Monitor des Piloten quittierte pünktlich zu Festende den Dienst. Auch diverse Wiederbelebungsversuche in der Werkstatt schlugen fehl.
Dennoch können wir ein positives Ergebnis vermelden, denn auch von einigen Seiten aus wurde schon gefragt, ab wann die Sunrise denn zu vermieten sei...
Auch die Redakteure der Tagespost waren beeindruckt von der Arbeit der Heubacher Fliegerjugend: Am Montagmorgen war ein schönes großes Farbbild vom neuen Simulator zu sehen.
6.7. Der Countdown läuft...
Am Freitagabend haben Philipp und Alex sich darum gekümmert, dass die Sunrise in halbwegs fliegbarem Zustand in Heubach auf dem Flugplatzfest gezeigt werden kann. u.a. waren noch die Seitenruderpedale an die Leine zu nehmen. Zudem wurden alle Steuerungsteile sauber angeschraubt und alles auf festen Sitz überprüft.
15.6. Dies und Das...
Nachdem für Freitagabend Starkregen angekündigt wurde, konnten sich Frank und Philipp beruhigt um die Sunrise kümmern. Zuerst wurden die neuen Headsets und die Freisprecheinrichtung ausprobiert. Danach war Philipp mit den Kabel für die Headsets beschäftigt: Die Freisprecheinrichtung hat Mono-Kanäle, die Headsets aber Stereo. Die Freisprech auf Stereo umzubauen wäre Blödsinn. Deshalb werden die Kabel zu den Buchsen der Headsets Stereo in Mono umwandeln.
Parallel dazu hat Frank die Riffelbleche aus Alu angepasst und die Löterei von der Vorwoche durchgemessen: Alles tut - zumindest theoretisch - wies soll. Ob die Arbeit wirklich perfekt ausgeführt wurde, zeigt sich aber erst, wenn alle Taster im Instrumentenbrett eingebaut und verkabelt sind.
10.6. Löten bis zum Erbrechen!
Dank eines verregneten Sonntags war endlich mal wieder Zeit für die Sunrise. Mittlerweile haben wir auch die Kabel und den anderen Gruscht vom Reichelt bekommen. Da Frank und Philipp sowieso nix besseres zu tun hatten, haben sie sich an das Verkabeln der diversen Joystickfunktionen gemacht. Insgesamt fanden an jenem Sonntag mehr als 80m Kabel ihren Weg in den Rumpf.
Insgesamt sieht unsere Elektrik so aus: Die Joystickplatinen werden mittels geschirmtem Kabel angezapft und das mündet in einen Steckkontakt hinterm hinteren Instrumentenbrett, wo es dann an die Taster und Schalter geht. Von dort aus werden die im vorderen Cockpit benötigten Funktionen mittels eines zweiten abgeschirmten Kabelstrangs nach vorne gezogen.
Durch diese Lösung brauchen wir nur noch eine große Elektronikbox unter dem hinteren Sitzbrett, in der die gesamte modifizierte Elektronik ihren Platz hat. Durch diese Zentrale Lösung wird der Platz im an sich sowieso schon engen Cockpit optimal ausgenutzt und wir brauchen nur noch zwei USB-Kabel zum Betrieb des Simulators.
2.6. Komfort an allen Ecken
Um den Piloten und Copiloten das Leben wenigstens etwas angenehmer zu machen, haben Frank und Philipp am Samstag dem Copiloten eine Kestrel-Rückenlehne spendiert und an beiden Knüppeln die Griffe angepasst.
Zuerst standen wieder einige Sitzproben mit verschiedenen Lehnenkonfigurationen an, bis es an die Arbeit ging: Von Jörgs alter Kestrel war noch die Rückenlehne übrig und so wurde diese kurzerhand auf das Enge Cockpit der Sunrise angepasst: An den Seiten mussten jeweils ca. 5cm GFK weg, damit der Co seine Beinfreiheit hat. Die Halterung aus Stahlrohr wurde bombenfest an den Rumpf des ULs geschweißt, sodass auch extrem schwere Personen keine Probleme mit fehlendem Rückhalt haben dürften.
Anschließend wurde den 12mm-Knüppeln ein 18mm-Adapter aufgeschweißt, der jetzt die LEKI-Griffe sicher an Ort und Stelle hält.
Einige Gedanken wurden auch noch an die Unterbringung der Tastatur verschwendet, allerdings konnte noch keine optimale Lösung gefunden werden.
Dafür hat aber jetzt ein Vollgummirad seinen Platz am Rumpfende eingenommen: Das Rad ist zwar nicht optimal, reicht aber für kurze Rollstrecken aus.
1.6. Tag der offenen Tür
Eigentlich sollten die Arbeiten am Rumpf am diesem Freitagabend planmäßig fortgesetzt werden, doch nachdem sich keiner Blicken ließ, wurde eben der PC eingesteckt und geflogen was das Zeug hält. Bis zum Ende der Werkstatt um acht hatten alle "Besucher" die Möglichkeit sich von der Arbeit der letzten Monate zu überzeugen. Das Echo war auch überaus positiv. Einzige Makel: Man sitzt hinten recht nah am Monitor, was aber dank des LCDs trotzdem nicht für Kopfweh sorgt. Zum anderen taten sich die älteren Semester nicht so leicht beim Ein- und Aussteigen aus dem Pilotensitz. Der Platzmangel geht aber auf Dallis Karte und wir werden versuchen, das beste aus dem wenigen Platz zu machen. Allerdings werden zu 90% nur jüngere Semester im Fond Platz nehmen, die älteren Herrschaften haben vorne deutlich mehr Bewegungsfreiheit.
Zu bemerken wäre wohl auch noch, dass die LEKI-Knüppel kamen und einer davon schon mal auf den Einbau eines Coolie-Hat vorbereitet wurde.
31.5. Bremse, Boden, Elektronik...
Zuerst wurden an jenem Donnerstag von Frank und Philipp die angefangenen Arbeiten vollendet: Der vordere Rumpfboden und die vordere Knüppelbremse mussten angepasst werden, bevor sich die beiden an das Zählen von Kabeln machten: Um die wichtigen Bedienelemente ins Cockpit zu legen, muss die Elektronik von zwei Joysticks angezapft werden. Um allerdings Kabel zu sparen, müssen alle umständlichen Schaltungen vereinfacht werden. Bei zwei Joysticks mit unterschiedlicher Technik sind vor dem Löten einige Gedanken zum Aufbau nötig: Wenn im hinteren Cockpit z.B. für jeden Schalter zwei Kabel verwendet würden, wären 36Litzen nötig. Nach einigem Hirnschmalz sind nur noch rund 24 einzelne Leiter nötig.
Wenn die Löterei reibungslos klappt, wird die Sunrise womöglich doch noch zum Fluplatzfest halbwegs einsatzfähig sein.
Das Fliegen klappt jetzt jedenfalls problemlos, wovon sich die beiden Bastler nach getaner Arbeit auch noch überzeugen konnten...
29.5. Fester Boden unter den Füßen...
Fliegen soll unsere Sunrise ja nur noch virtuell und so kommt es auch nicht mehr auf das endgültige Gewicht des Fliegers an. Deshalb haben wir alle offenen Stellen im Rumpfboden mit massiven Sperrholzbrettern verkleidet. Das Anschrauben mithilfe von Alu-Presshülsen erwies sich aber als recht langwierige Angelegenheit, deshalb wurden wir auch nicht ganz fertig.
Während Alex am Boden werkelte, konnte sich unser Jugendleiter mit der Radbremse am hinteren Knüppel beschäftigen: Ein alter Fahrrad-Bremshebel, eine Feder und ein Taster sollen für ausreichend virtuelle Bremsleistung sorgen.
27.5. Grundierung II.
Nachdem Frank, Jochen und Peter auf dem Hornberg einen Lammbraten genossen haben, wurde in der Werkstatt eifrig weitergewerkelt. Wie aber der Wetterbericht vorhergesagt hatte, zogen im Laufe des Tages immer wieder heftige Schauer und Gewitter über die Region, weshalb wir auch schon um drei Uhr eingehallt haben.
Da auch gegen Abend immer dieses Risiko da war, musste die Grundierung der Rumpfunterseite gut überlegt werden. Dann konnte Jochen nochmal einen guten halben Liter Allgrund mit der Lackierpistole auf die Stahlrohre aufbringen. Währenddessen waren Philipp und Frank mit der grauen Deckfarbe aus Michels Atelier beschäftigt und haben das "Brandschott" gewalzt. Wenn es über Pfingsten regnerisch bleibt, können wir unseren Rückstand glattweg in einen Vorsprung umwandeln...
22.5. Nicht ohne Grundierung!
Eigentlich wollten Jochen und Frank die angekündigte gute Thermik nutzen doch leider verhinderte ein frühes Gewitter dieses Vorhaben und so trafen sich die beiden und Alex Uhl in der Werkstatt wo zuerst zig Bohrer beim Versuch die Sitzbretter zu bohren getötet wurden. Anschließend bekamen die Bodenplatten den letzten Schliff und wurden grundiert. Auch das Stahlrohrgerüst des Rumpfs erhielt hinter der Werkstatt mithilfe einer Lackierpistole ein schön weißes Grundierungsfarbkleid. Wenn die Farbe trocken ist, soll die Unterseite dran kommen, bevor wir uns mit Pinsel und Farbe an die Gestaltung unseres Fliegerles machen können.
Je nachdem wie viel Zeit wir in den Pfingstferien in den Bau investieren, können wir unseren Zeitplan halten und sind bis spätestens Anfang September flugklar!
17.5. Himmelfahrtskommando
Kaum zu glauben, aber es ist ausnahmsweise wirklich unfliegbar. An der Albkante hängen die Wolken fest und es regnet in Strömen. Um 13Uhr trifft man sich in der Werkstatt zum Sunrise basteln, eine gar nicht mal so blöde Idee! Philipp und Frank machen sich an der restlichen Steuerelektronik zu schaffen, Jochen und Alex schneiden mit einer Selbstbauschneidesäge die beiden Sitzkissen aus Schaumstoff. Auch die Fußmatten werden zurecht geschnitten. Kurz nach 17Uhr kommt die gute Nachricht: Die Elektronik tut! Frank hat dann auch gleich nach der Kalibrierung der Steuerung die Gelegenheit zum Erstflug genutzt und eine Super Decathlon von Bartholomä nach Heubach gesteuert und dort sicher gelandet. Nach der Feinabstimmung der Ruder konnten auch die restlichen Bastler die Sunrise mit sehr realistischem Geräuschpegel testen.
Jetzt nähern wir uns dem Endspurt, aber dennoch bleibt uns genügend Arbeit!
11.5. Schnippschnapp Schniedel ab!
Na ja, ganz so schlimm wars auch wieder net! Jedenfalls haben wir an diesem Freitag einiges hingebracht. Zwar kamen wir uns bis 21Uhr vor wie beim Tag der offenen Tür (es mag ja schön sein den anderen beim schaffen zuzugucken...) aber trotzdem ging es dann bis um zehn nochmal gut vorwärts. Frank durfte ab sechs mindestens fünf verschiedenen Leuten erklären, wozu man die Potis braucht und wo man denn sitzen soll...
Der Rest hat sich derweil sinnvolleren Tätigkeiten verschrieben: Schon vor langer Zeit haben wir die alte Rolle 1,5mm-GFK von der Bühne geholt. An jenem Abend hatten wir also endlich die Zeit, die ersten Teile der Beplankung zuzuschneiden. Fast alles lief von Anfang an perfekt und als es im Rüstraum dunkel wurde, war schon der Unterboden und die rechte Seitenverkleidung fertig!
Um die Beplankungsteile zu komplettieren, sollen in absehbarer Zeit auch die Verkleidungsteile aus Bremgarten abgeholt werden...
5.5. Schweißen, sägen, löten
Dank des hervorragenden Regenwetters auf der Ostalb, war es mal wieder höchste Zeit für eine Sonderschicht: Ab eins waren Frank und Jochen mit den Verstärkungen für die Sitzbretter und mit der hinteren Monitorhalterung beschäftigt. Ab drei hat auch Philipp mitgeholfen und so konnten bis um abends acht die restlichen Potis verkabelt werden und auch die Bodenbretter waren dann fertig zugesägt und eingepasst. Für die nötige Ästhetik sorgen die ehemals für die Dimona vorgesehenen Fußmatten in dunkelblau.
Auch für den vorderen Monitor haben wir eine gute Lösung gefunden: Ein Stahlrohr nimmt den Monitor über ein Alurohr auf und hält ihn sicher an Ort und Stelle.
Für die Elektronik haben wir eine große Verteilerbox im Hageklau geholt und unterm Sitz des Co-Piloten vorgesehen. Dort wird auch das Netzteil für unseren kleinen 15"-Monitor seinen Platz finden.
Somit können wir uns in der nächsten Zeit der Beplankung widmen...
4.5. nix Wireless!
Nönö. Noch haben wir keine kabellosen Potis in der Sunrise und deshalb war es jetzt auch höchste Zeit, dass die Kabel mal an die inneren Organe unseres Simulators kamen. Frank hat sich mit 5m Kabel zumindest ans Querruder- und Gaspoti gemacht. Danach war mangels Kabel erstmal Schluss.
27.4. ...probiers mal mit Gemütlichkeit!
Getreu dem Dschungelbuch-Song haben wir uns nachdem die Libelle endlich wieder fertig war, um die Sitzgelegenheiten im Rumpf gekümmert. Dalli hatte da seinerzeit richtig revolutionäre Sitzbrettle gebastelt: Ein CFK-Waben-Sandwich wurde passend zurecht gesägt und wo nötig noch verstärkt. Leider haben die zehn Jahre im Freien den Brettchen eher weniger gut getan und das aufbohren der Befestigungsnieten hat den Teilen den Rest gegeben.
Gottseidank gibt unsere Bühne so ziemlich alles her was wir für neue Sitze brauchen: Ein altes Sperrholzbrett, ursprünglich ein Hängerboden, blaues Kunstleder und Schaumstoff. Daraus dürften sich ganz ordentliche Sitzbretter bauen lassen. Am Freitag haben wir jetzt also die neuen, deutlich größeren Sitzbretter angefertigt. Vorne ist das Brett länger geworden und hinten haben wir jetzt ein vollkommen beplanktes Rohrgerüst mit einem Ausschnitt für den Knüppel. Um den gewichtigeren Piloten Spreißel im Hinterteil zu ersparen, werden wir aber noch einige Verstärkungen einbauen müssen.
Um bei Atlantik-Überquerungen das Sitzfleisch zu schonen, sollen entweder Sitzkissen rein oder wir beziehen die Bretter mit dem schon angesprochenen dunkelblauen Kunstleder.
20.4. Lack weg!
Da man bei der Jahresnachprüfung auf ein lädiertes Klinkseil am Duo gestoßen ist, musste Lötmeister Frank mal wieder seine gynäkologischen Fähigkeiten in der Duo-Nase unter Beweis stellen, anstatt die Potis in der Sunrise zu verkabeln.
Also: Planänderung. Statt Kabel kommt erstmal Schleifpapier und Drahtbürste: Der alte Dalli-Lack muss runter, damit die künftige Farbe auch entsprechend gut hält. An diese "schöne" Arbeit haben sich dann also an jenem berühmt-berüchtigten Tag die beiden Flugschüler Philipp Heibel und Alex Uhl gemacht.
Freitags soll es dann weitergehen, vielleicht kommen wir noch zum Verkabeln. Zuerst hat aber unsere FluSi-Libelle Priorität: Am Samstagmorgen soll sie das erste Mal im neuen Jahr auf Reise gehen!
18.4. Was lange währt...
Es ist schon fast einen Monat her, dass wir bei www.hoh.de unsere Hardware bestellt haben. Im einzelnen handelt es sich um einen 19"-Monitor und ein ordentliches Soundsystem. Leider haben die Jungs von "Home of Hardware" unser Geld erstmal links liegen lassen und die Bestellung storniert.
Nach einem Anruf von Jochen wurde aber das Problemchen gelöst und so sind wir seit heute knapp 190€ los und um einen Monitor inkl. Soundsystem reicher.
Beides soll dann in absehbarer Zeit in den Rumpf.

Leider liegen wir dank unseres genialen "Osterfluglagers" ein gutes Stück hinter dem Zeitplan und ob wir es noch bis zum Flugplatzfest in Heubach schaffen steht auch in den Sternen. Wir werden jedenfalls unser Bestes geben!
Zumal wir mittlerweile Nachricht vom Landratsamt haben: Unsere Container seien indiskutabel, da u.a. "...anzunehmen ist, dass aufgrund des Fehlens einer sanitären Anlage im Container es zu einer einer Eutrophierung der Landschaft durch menschliche Fäkalien kommt." Scheinbar hat der Sachbearbeiterin niemand erzählt, dass die Werkstatt über eine "sanitäre Anlage" verfügt. Da hat wohl eher jemand der Dame ins Cerebrum eutrophiert!
Jedenfalls ist damit klar, dass jetzt die Sunrise oberste Priorität hat und wir uns dank des eingesparten Gelds einige Extras leisten können...

1.4. schaffa, schaffa Motor macha!
Nachdem freitags die ASK 21 fertig gemacht werden musste, wurde erst am Sonntagabend der Motor wieder zusammengesetzt. Alex war gut eine Stunde damit beschäftigt, alle notwendigen Teile wieder zu verschrauben.
Währenddessen haben Frank und Jochen den Motorträger so umgebaut, dass die Mimik des Gaszugs nicht mehr an der oberen Querstrebe hängen bleibt. Wenn dann die Zylinderkopfabdeckungen wieder frisch galvanisiert sind, ist der Motor oder zumindest das was davon übrig ist, fertig zum einsetzen!
30.3. 40 Metallpferdchen
Während der Ausschuss ab acht sich dem Thema FLARM-Beschaffung gewidmet hat, konnten wir uns ungestört absetzen und Alex war somit praktisch zwei Stunden mit dem alten Citroen-VISA-Motor beschäftigt. Das 40PS-Gerät war mit Innereien viel zu schwer für unseren Simulator, deshalb musste alles was man nicht von außen sieht raus. Bis um zehn abends waren Frank, Jochen und Alex in der Schlosserei tätig, dann war alles drumrum eingesaut und die schweren Teile aus dem Inneren draußen.
27.3. Habe fertig!
Gemäß dem Trappatoni-Zitat wurde dienstags von Frank, Alex und Philipp die Steuerung komplettiert. Zwar wurden schon zuvor alle Teile vorbereitet, aber wegen den  ausstehenden Schweißarbeiten noch nicht eingebaut. Jetzt ist die meiste Schweißerei fertig und es war also höchste Zeit, die verbliebenen Teile der Steuerung einzubauen. Zuerst widmeten sich die drei dem Gaszug, anschließend dem Seiten- und Höhenruder.
Fürs Höhenruder und den Gaszug war der Einbau der Steuerungsmechanik vonnöten. nachdem der Gaszug fertig war, musste beim Höhenruder noch nachgearbeitet werden. Dank der Vernickelung durch Peter, bzw. Schlötter Galvanotechnik, war die Passung des Innenrohrs zu stramm.
Nachdem dieses Problemchen vom Tisch war, folgte der Praxistest, wobei klar wurde, dass der hintere Knüppel beim Copilot auf Dauer blaue Flecken am Rücken verursachen kann. Einzige Möglichkeit das zu verhindern war letztendlich den Knüppel mit Dremel-Multitool und Schweißgerät zu bearbeiten.
Nach 8 Stunden in der Werkstatt war der Knüppel gekröpft und die Steuerung fertig zum verkabeln und testen.
25.3. Steuerung rein!
Was ist ein Flieger ohne Steuerung? Gemäß diesem Grundsatz haben wir uns jetzt daran gemacht die Steuerorgane einzubauen. Zuerst war sonntags die Ansteuerung des Querruder-Potis zu meistern. Leider ist uns beim Bohren der Splintlöcher zwei mal der 1,5er Bohrer abgefatzt, so dass jetzt kein Splint mehr nötig ist...
Danach gings daran, den Aufnahme-Bolzen fürs Seitenruderpoti mit der Seitenruderachse zu verschweißen.
Im Anschluss wurden die ersten Gedanken zum Gaszug realisiert und an die Vorderseite des Rumpfgerüsts zwei Stahlbleche geschweißt, die später das Poti und eine Mimik aufnehmen sollen.
Nach einigen Stunden in der noch eiskalten Werkstatt konnten Alex und Frank wieder zufrieden abziehen, denn noch liegen wir weit vor dem Zeitplan!
18.3. ...und Action!
Da wir am Freitagabend unbedingt unsere Stütze im Rumpf haben wollten, das Vierkantführungsrohr aber innen etwas unsauber und heiß war, hat sich die Stütze schön fest verklemmt. Dank Hammer und Meißel war sie aber sonntags schon recht flott wieder draußen, allerdings zeichnete sich auch hier Nachholbedarf ab: Die Schweißnaht am Fuß war mehr geklebt als geschweißt und so musste unser Schweißgerät nochmal alles hergeben. Anschließend wurden die Löcher für eine M10 Sicherungsschraube eingebohrt.
Im nächsten Arbeitsschritt fanden die Potibleche für Seiten- und Querruder ihre Plätze und die freitags begonnenen Schweißarbeiten an der Stützenaufnahme wurden weitergeführt.
Danach war Feinarbeit gefragt: Alex und Frank haben sich gleich noch um die Steuerseilführungen gekümmert und zwei Anschläge für die Seitenruderwippe eingeschweißt.
Zum Schluss wurden noch die ersten drei Poti-Aufnahmen aus Plastik gebogen und grob eingepasst.
Nach 7 Stunden Arbeit zeigte das Manometer an der Stickstoffflasche nur noch 150bar an und der Rumpf war wieder ein gutes Stück schwerer geworden.
16.3. Vollgas!
Nachdem uns von mehreren Seiten angeraten wurde, die ersten Schweißnähte am Träger der Stütze im Heck nochmals zu überarbeiten, haben sich am Freitagabend Jochen und Frank an dieses Geschäft gemacht. Alle Nähte wurden nochmals überarbeitet und im unteren Bereich am Flachstahl war die Volle Leistung von unserem guten alten Schutzgasschweißgerät nötig, um den Flachstahl schön rot glühen zu lassen.
Vor dreißig Jahren wäre sowas noch undenkbar gewesen: Zu jener Zeit waren das Jägerhaus und unsere Werkstatt mit einer kleinen gemeinsamen Leitung ans Stromnetz angeschlossen. Wenn wir also abends um acht unseren ersten Schweißpunkt gesetzt haben, saß man zwei Kilometer talwärts im dunkeln...

Berthold Heinzmann hat sich nun auch ein Bild von den Arbeiten am Rumpf machen können und uns seine Unterstützung beim Hängerbau signalisiert. Mit etwas Glück reicht eine "normale" ungebremste Hängerachse aus. Die Ladefläche soll 4,30m auf 1,70m groß werden.

9.3. Operation Spornrad
Mangels Zeit und dank ausreichend anderer Arbeit an den fliegenden Exemplaren unseres Flugzeugparks gerieten an jenem Freitag die Arbeiten an der Sunrise ein wenig ins Hintertreffen. Trotzdem haben wir uns um das Spornrad gekümmert und endlich auch die eingerostete Achse in einer Heubacher-Schlag- und Klopfaktion entfernt und ein Stückweit auch vom Rost befreien können.
Nach einer genauen Begutachtung unserer ersten Schweißnähte an der Stützenaufnahme, haben wir beschlossen hier nochmals nachzuarbeiten, sobald wieder Schutzgas da ist.
Fidde hat sich auch die Arbeiten angeschaut: Er meint, dass man als Hänger u.U. einen alten Hänger kaufen könnte und darauf aufbauend einen Spezialhänger bauen kann...
3.3. Es geht voran!
Nachdem schon in den Vorwochen kräftig am Rumpf gearbeitet wurde, konnte am Samstag also endlich das PC-Segment eingepasst werden. dabei handelt es sich um ein "Doppel-T" aus Vierkant-Rohren, welches in das freie Rumpfsegment direkt hinter dem Pilotensitz eingepasst wurde. Die Platte für den PC entstand aus unserer altgedienten 8mm-Sperrholzplatte von der Bühne. Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, dass zur Not auch ein Kasten HEUBACHER in das künftige Gepäckfach passt...
Anschließend machten sich Jochen und Frank an den Einbau der Seitenruderwippe, die aus der ehemaligen Höhenruder-Umlenkung entstand und jetzt, nach einiger komplizierter Schweißarbeit einen schönen Platz im hintersten Rumpfsegment gefunden hat. Beim Seiltest wurde festgestellt, dass noch einige kleine Seilführungen nötig sind.
Parallel zu den Arbeiten im Rumpf wurden alle Schraubverbindungen am Fahrwerk erneuert: Eine Schraube musste notdürftig abgeflext werden, weil Kopf und Mutter zu stark verrostet waren.
Zum Schluss wurden im ehemaligen Holmausschnitt zwei Fußtritte für den Einstieg abgegrenzt.
Als nächstes stehen ein mechanischer Anschlag für die Seitenruder-Wippe und die Poti-Halterungen an. Auch der Gaszug muss noch eingepasst werden.
25.2. Der Zenith ist überschritten!
Am letzten Ferientag der Faschingsferien haben wir uns nochmal richtig ins Zeug gelegt: Ab 13:30Uhr waren Alex, Jochen und Frank wieder in der Werkstatt zugange. Dank Jochens langjährigem Erfahrungsschatz in Sachen Metallbearbeitung, waren auch bisherige Probleme leicht gelöst: Unter anderem hatten wir vor einiger Zeit ein Problem mit der Höhenruderwippe. Das Innenrohr ließ sich auch mit einem großen Hammer und einer Dose WD 40 nicht entfernen. Nun war der Rost wohl recht gut angelöst, sodass das Entfernen eine Sache von Sekunden war. Ebenso einfach ging es dann an den vorderen Seitenruderpedalen weiter. Einige Spritzer Leichtlauföl, gepaart mit kräftigen Hammerschlägen vollbrachten auch hier ein Wunder. Anschließend wurden alle entfernten Pedale und Wippen mit einer Reibahle aufgeweitet, sodass jetzt nichts mehr den seidenweichen Lauf der beweglichen Teile hindern dürfte...
Parallel zu diesen Arbeiten hat sich Alex um das Hauptfahrwerk gekümmert, sodass unser Rumpfgestell nun zwei bullige, ehemalige Dimona-Räder besitzt.
Dank Brunos Tipp an der HV haben wir uns auf der Bühne umgesehen und eine ca. 60kg schwere Rolle mit 1,5mm starkem GFK ausfindig gemacht und sofort in einer abenteuerlichen Aktion nach unten befördert. Zusammen mit der schon bekannten 3mm-Rolle soll aus den GFK-Geweben unsere Cockpitbeplankung werden.
Gekrönt wurde der Tag vom Einbau des Höhenruderpotenziometers aus unserem alten Libelle-Joystick.
Jetzt können wir uns voll und ganz dem Wiederaufbau als Simulator widmen!
23.2. So sieht's aus:
An der Hauptversammlung erstattet unser Jugendleiter zum ersten Mal der versammelten Mannschaft Bericht über den schon weit fortgeschrittenen Wiederaufbau. Auch unsere Wünsche werden vorgebracht: ein 19" TFT-Monitor für den Copiloten und Beplankungsmaterial für den Simulator.
Zuvor waren Philipp, Alex und Frank noch in der Werkstatt und haben sich Gedanken über die Anbringung der Achsen mit den Dimona-Rädern gemacht.
21.2. kurz = handlich
Auch am Aschermittwoch haben wir uns ab 15Uhr in der Werkstatt eingefunden, um am Rumpf weiterzuarbeiten. Als erstes stand das Entfernen der letzten Anbauteile auf der Tagesordnung, wie z.B. die Akkuhalterung oder der Gaszug mit Hebelage. Danach ging's ans Eingemachte: Ein 5,30m langer Simulator ist wohl ziemlich unhandlich und so taten wir, was wir tun mussten, der Rumpf wurde nach dem zweiten Segment hinter dem Cockpit abgetrennt und die verbogenen Stahlröhrchen wurden wieder ins Lot gebracht. Anschließend wurde der "Seitenwedler" vom restlichen Rumpf samt Spornradaufhängung abgetrennt und an den verbliebenen Rumpf geheftet. Bis um neun Uhr abends haben wir das Seitenleitwerk angeschweißt und die notwendige Rumpfstütze ins Heck eingebaut. Diese Stütze soll den Simulator während des Betriebs in waagrechter "Fluglage" halten. Zum rangieren haben wir auch weiterhin das Spornrad in Verbindung mit den alten Dimona-Rädern zur Verfügung!
19.2. Es geht auch einfacher!
Nach der langwierigen Motor-Operation vom Freitag stellen wir um 15Uhr erstaunt fest, dass der komplette Motorträger nur an 4 Schrauben hängt. Hätten wir schon freitags unsere Augen aufgemacht, hätten wir sicher viel Zeit und Nerven sparen können...
Nun, sei es wie's will, das Brandschott ist jetzt weg und der Rumpf komplett nackt. Interessant ist auch, dass der Öltank unterm Motor noch immer Öl enthielt, allerdings mindestens genauso viel Wasser.
Beim Ausbau der letzten verbliebenen Steuerorgane hat uns die Höhenruder-Schubstange und die Knüppel-Aufnahme vor große Probleme gestellt. Dennoch: Nach einem abgedrehten Kugelgelenkkopf war der Spuk vorbei. Jetzt steht der Rumpf komplett nackt da, allerdings hat er jetzt schon neue Räder von der alten Dimona bekommen. Die Achsen dafür müssen jetzt nur noch angepasst und an die vorhandenen Fahrwerksaufnahmen geschweißt werden. Wenn wir mit etwas Glück in den nächsten Tagen die Seitenruder-Pedale noch rausbekommen, können wir den Rumpf abflexen und mit den Schweißarbeiten anfangen!
16.2. Motorlos fliegt es sich besser!
Nachdem die Arbeiten an den fliegenden Gerätschaften des Vereins weitestgehend abgeschlossen sind, können wir schon um 20Uhr mit den Arbeiten am Rumpf beginnen: Unser Ziel ist es, den Motor zu entfernen, um das Handling des Rumpfs zu erleichtern. Allerdings dauert die Demontage vorm Brandschott gute 1½ Stunden. Nachdem der Motor raus ist, wird der Rumpf "nackig" und die Steuerung wieder freigängig gemacht.
Als um halb elf das Licht ausgeht haben Philipp, Alex und Frank ein ganzes Stück Arbeit geleistet!
9.2. Neuanfang
Nach einer weiteren Woche voller Simulator-Träume wird der Rumpf schließlich am Freitagabend mit Michels Auto-Hänger abgeholt und in die Werkstatt gefahren wird, wo er in der Metallwerkstatt auf die Aufarbeitung durch die Jungs wartet...
3.2. Stufe III
Frank und Peter treffen sich mit Wolfgang Dallach auf dem Heubacher Flugplatz. Ergebnis: Dalli ist einverstanden, wenn der Simulator die Grundzüge der Sunrise aufweist (Motor,...). Da wir dieselbe Absicht haben, bekommen wir auch hier grünes Licht für den Bau.
2.2. Stufe II
Auf einer Ausschusssitzung gibt der Verein grünes Licht für den Bau. Bleibt nur noch Dallis Einverständnis einzuholen...
26.1. Stufe I
Auf der Jugendversammlung wird beschlossen, sich um den Rumpf zu bemühen. Dazu muss allerdings erst das OK vom Verein und von Wolfgang Dallach eingeholt werden.

20.1.

Guck a mol!
Frank und Alex nehmen den Rumpf zum ersten mal genauer in Augenschein. Dabei zeigt sich, dass sich daraus ohne weiteres ein Simulator bauen ließe. Die Idee kam schon einige Zeit vorher bei einigen "Rumpf-Kennern" auf.
In der darauf folgenden Woche wird viel überlegt und geplant...